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Rezension: Apitz Landschaften 2013

Der von mir geschätzte Maler Michael Apitz wartet erneut mit einem wunderschönen Kalender ( 47 cm lang und 42,5 cm breit)  für das kommende Jahr auf, der nicht grundlos den Titel "Rheinreise 2013" trägt. Im vergangenen Jahr hatte ich Gelegenheit, zwei Ausstellungen von Apitz zu besuchen und mir dort seine Werke im Original anzuschauen. Seither empfehle ich gerne seine Bilder und habe auf meiner Website einen Link zu seiner Galerie gesetzt.

Apitz wurde 1965 in Eltville im Rheingau geboren, studierte Design an der FH-Wiesbaden und ist Kulturpreisträger des Rheingau- Taunus- Kreises 1997. Er zeichnete die Wein-Comic-Figur "KARL, der Spätlesereiter". Seit 1988 sind in zwölf Bänden über 500 000 Exemplare gedruckt worden. Apitz lehrt an der Fachhochschule Wiesbaden seit 2001 und befasst sich schon lange mit Landschaftsmalerei. Seine farbintensiven Rheinreisebilder begeistern nicht nur Weinliebhaber, doch die sicher besonders.

Auf den 12 Kalenderblättern hat man Gelegenheit sich der fast abstrakten Darstellung von Rheinreiseimpressionen dieses Künstlers zu erfreuen. Besonders gefällt mir dabei das Triptychon "Loreley abstrakt" von 2011, dass durch die intensiven Rottöne besticht. Hervorheben möchte ich auch das in blau-grün gehaltene Motiv "Bäume am Rhein" und die Orange-schwarz-Kombination, die der Schönburg zugeordnet ist. Ob das wunderbare Rot unterhalb der Burg Ehrenfels auf dort angebaute Rotweintrauben verweist, kann man nur vermuten. Ein tolles Bild, das mich überaus anspricht.

Am unteren Ende der Kalenderblätter ist dezent das Kalendarium angebracht. Man erfährt immer, wann die Bilder entstanden sind, welche Technik verwendet wurde und wie groß die Originale daherkommen.

Diesen Kalender empfehle ich gerne, weil er wirklich überaus dekorativ ist.

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Rezension: Belser Kunstkalender 2013 (Kalender)

Den Belser Kunstkalender (49 cm lang und 33,5 cm breit) habe ich bereits im letzten Jahr als Bibliotheks-Kalender ausgesucht und freue mich, dass das 2013er Exemplar erneut mit 12 exzellenten Kalenderbilder aufwartet.

 Dem 13. Blatt kann man Wissenswertes zu den abgebildeten Kostbarkeiten der Buchkunst, die hier Thema sind, entnehmen, doch nicht nur dies, sondern man erhält auch Informationen zur Biblioteca Apostolica, zur Württembergischen Landesbibliothek und zur Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.

Die Motive der Kalenderblätter sind:
Januar: Die Anbetung durch die heiligen drei Könige, Festevangeliar, Oberrhein um 1200
Februar: Schöpfungsszenen, Bibel des FedericodaMontefeltro, Florenz 1476-1478
März: Die Frau am Grabe. Die Emmausjünger, Neues Testament, Verona, Mitte des 13. Jahrhunderts
April: Der heilige Georg, Stundenbuch, Rouen, um 1430/1440
Mai: Die Taufe Jesu, Teraevangeliar der Komnenen, Konstantinopel, um 1122
Juni: Der heilige Martial von Petrus, Heiligenleben u.a., Weingarten, 4. Viertel 12. Jahrhundert
Juli: David und die Sänger huldigen der Bundeslade, Psalter vom Heiligenberg,Süddeutschland Ende 11. Jahrhundert
August: Wildschweinjagd , Johann Wolff: Von der Jagd, Mundelsheim (Kreis Ludwigsburg)
September: Moses empfängt die Gesetzestafeln, Miniatur aus der Leobibel, Konstantinopel, 1. Hälfte 10 Jahrhundert.
Oktober: Apokalyptische Szenen, Deutschsprachige Bibeldichtung, Deutschordensland, 2. Drittel 14. Jahrhundert.
November: Kreuzigung und Grablegung des heiligen Andreas, Hirsauer Passionale, 12. Jahrhundert Dezember: Verkündigung an den Hirten, Pariser Stundenbuch, Paris, Ende des 15 Jahrhunderts.

Die einzelnen Motive werden, wie schon erwähnt, auf dem 13. Blatt sehr gut erläutert.

Mein Lieblingsmotiv ist "Der heilige Georg" das April-Kalenderblatt, das zudem als Deckblatt verwendet wurde. Die Bildtafel zeigt den dramatischen Kampf des Heiligen mit dem Drachen. Der Drache wurde mit dem Bösen gleichgesetzt, dem der heilige Georg den Garaus macht. Auf den 13. Blatt erfährt man Näheres zu der Legende.

Das Kalendarium ist auf allen 12 Blättern dezent am unteren Ende angebracht. Der schwarze Hintergrund für die farbigen Motive wirkt sehr edel.

Empfehlenswert.
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Rezension:Yves Klein 2013 (Kalender)

"Die Farbe bewohnt den Raum während die Linie nur durch ihn hindurchreist und ihn zerschneidet. Die Linie streift das Unendliche, die Farbe «ist«. Durch die Farbe empfinde ich eine vollkommene Identifizierung mit dem Raum; ich bin wirklich frei. (Yves Klein)

Dieser Kalender (65 cm lang und 49 cm breit) enthält 12 Kalenderblätter mit Werken des Künstlers Yves Klein (1928-1962), dessen OEvre ich vor einigen Jahren im Rahmen einer Ausstellung in der Schirn in Frankfurt bewundern konnte.

Der Franzose war Vertreter einer monochromen Malerei, Aktionskünstler und Mitbegründer der Nouveaux Réalistes. Mir gefallen seine ultramarinen Farbtöne. Dazu sollte man wissen, dass Blau ein Ausdruck seiner Idee eines romantischen Universalismus war. Das ist der wichtigste Information, die mir von der damaligen Ausstellung in Erinnerung blieb.

Auf den Kalenderbildern sind, was Klein-Liebhaber begeistern wird, nachstehende Werke abgelichtet: -Monochrome bleu sans titre (IKB 73), 1961
-Monogold sans titre (MG 18), 1961
-Grand Anthropophagie bleue, Hommage à Tennessee Williams (ANT 76), 1960
-Do-Do-Do (RE 16), 1960
-Vent-Paris-Nice” (COS 10), 1960
-Anthropométrie sans titre (ANT 172), 1961
- Relief éponge bleu sans titre (RE 15)
-Anthropométrie sans titre (ANT 63)
- Sculpture éponge bleue sans titre, 1961
-Anthropométrie sans titre (ANT 2), 1961
-Antropométrie sans titre (ANT 130), 1960
-Mangold sans titre (MG 11), 1961

Man erfährt stets aus welchem Material das jeweilige Kunstwerk kreiert worden und wie groß es ist. Wer die Originale im Einzelnen besitzt und welche Fotografen aktiv waren, erfährt man auch.

Das Monatskalendarium ist am unteren Ende jedes Blattes dezent angebracht

Empfehlenswert.

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Rezension:Eine kulinarische Weltreise in 53 Rezepten (Broschiert)

Diesen wunderschönen Tischkalender von National Geographic werde am kommenden Wochenende meiner Mutter schenken. Vorgeschwärmt habe ich ihr davon soeben bereits am Telefon. "Eine kulinarische Weltreise in 53 Rezepten" ist ein Wochenkalender, der nicht an ein bestimmtes Jahr gebunden ist. Eine stabile Ringspirale sorgt dafür, dass man gut blättern kann und keine lose Blattsammlung zu befürchten hat.

Die Kalenderblätter bieten Platz für kleine Notizen und die Rezeptergebnisse sind allesamt auf zusätzlichen Blättern appetitanregend abgebildet. Dabei stammen die Gerichte aus der ganzen Welt und werden sehr gut erläutert. Es ist gerade die Vielfalt, die diese Rezeptsammlung so spannend macht und da in jeder Woche nur ein kulinarisches Highlight thematisiert wird, hat man die Chance, sich darauf zunächst zu freuen, dann die Einkäufe zu tätigen und am Wochenende schließlich zur Tat zu schreiten.

 Man findet hier Gerichte, wie etwa spanische "Meeresfrüchte-Nudeln", vietnamesisches "Geschütteltes Rindfleisch" oder ein thailändisches "Pad Thai" mit einer interessanten Würzmischung. Neben Vor- und Hauptspeisen werden auch einige Dessert vorgestellt. Eine der Vorspeisen habe ich in Frankreich schon mehrmals gegessen: Das Rezept für "Wildpilz-Tartelettes" macht Lust darauf, es sogleich auszuprobieren. Die Rezeptur verspricht Aromenvielfalt.

 Das Gericht in dieser Woche ist ein indischer "Tandoori-Fisch" mit einer vorzüglichen Marinade, bei der man nichts falsch machen kann. Dazu ein Glas Weißburgunder und der Gaumen gerät in Verzückung..... 

Empfehlenswert.

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Rezension: Meere 2013

Der Kalender „Meere 2013“ (70 cm breit und 57 cm hoch) wartet mit 12 traumhaften Kalenderblättern unterschiedlicher Fotografen auf. Was es auf den einzelnen Blättern zu bewundern gibt, kann man textlich der Rückseite des Deckblattes entnehmen. 

Die Bilder zeigen u.a. die schimmernden Wellen des eisigen Nordmeeres, die schaumbedeckte Brandung der Nordsee an den Weststrand von Romo, das Meer im Golf von Kalifornien bei Cortez Mexiko, auch das Meer an der bretonischen Küste, um nur einige der Orte zu nennen. 

Ich schätze es, wenn das Meer tobt und die Wellen tosen, insofern gefallen mir die mächtig grün schimmernden Wellen des eisigen Nordmeers an der norwegischen Küste südlich von Kristianssund mit am besten. .


Heute am Abend wäre ich jedoch lieber an der bretonischen Küste bei Erquy. Dann legt die zurückweichende Ebbe weite Sandflächen frei, auf denen sich das letzte Tageslicht spiegelt. Sehr romantisch. 

Am unteren Ende der beeindruckenden Blätter befindet sich, dezent angebracht, das Kalendarium. 

Zur Einstimmung auf die Bilder, habe ich mir erlaubt einen Clip einzubinden, der das Meer zeigt und  an viele der schönen Aufnahmen erinnert. 

Empfehlenswert.

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Rezension: Polarlicht 2012

Dieser Kalender (70 breit und 57 cm hoch) enthält 12 Kalenderblätter mit Impressionen des Polarlichts. Auf der Rückseite des Deckblattes werden die einzelnen Blätter seitens Dr. Michael Sachweh textlich erläutert. Dabei liest man viel Wissenswertes über dieses grandiose Naturschauspiel. Zudem erfährt man, wer im Einzelnen die wunderschönen Fotos realisiert hat. Das Polarlicht heißt in der Sprache der Wissenschaftler Aurora und wird mit dem Begriff „Morgenröte“ übersetzt. Man unterscheidet die Aurora Borealis der Nordhemissphäre (Nordlicht) von dem Polarlicht der Südhalbkugel (Südlicht), Aurora Australis genannt.

Wie man erfährt, wird in Zeiten starker Sonnenaktivität das Polarlicht auch in mittleren Breiten, sogar in den Subtropen gesichtet. Ich möchte an dieser Stelle nicht die vielen Informationen auf dem Kalender zum Polarlicht vorwegnehmen, sondern nur kurz auflisten, was man auf den einzelnen Blättern laut Dr. Sachweh sieht:

Deckblatt: Bänder grünen Nordlichts zwischen Wolken und Sternenhimmel beleuchten die Küstenlandschaft der Lofoten.
Januar: Ein wallender Vorhang rot-grünen Nordlichts spiegelt sich in einem See bei Riksgränsen im schwedischen Lappland. 
Februar: Wabernde Streifen des Polarlichts bereichern den Sternenhimmel über dem Sermilik-Fjord an der Küste von Grönland.
März: Die Lichter einer Siedlung beleuchten niedrige Wolkenfelder über der verschneiten norwegischen Winterlandschaft bei Henrikvikdalen. Über den Wolken schimmert geheimnisvoll grün das Nordlicht.
April: Dünne Schleier rot-grünen Nordlichts färben Teile des Himmels über den Lofoten ein.
Mai: Über den Wipfeln der Wälder leuchtet das Nordlicht.
Juni: Riesige Fächer grünen Polarlichts leuchten über dem spätherbstlichen Birkenwald im Norden Schwedens.
Juli: Die Aurora Australiens, das Südlicht schimmert in allen Farben über Perlmuttwolken und einem schneebedeckten Eisberg in der Antarktis im Südpolarmeer.
August: Wie eine gigantische Lasershow leuchtet das Nordlicht am Himmel über Lofoten. 
September: Wie der untere Saum eines stark gewellten Vorhangs leuchtet hier das grüne Nordlicht über der winterlichen Waldlandschaft des Wapusk-Nationalparks in der kanadischen Provinz Manitoba.
Oktober: Über dem Iglu in einem Gebirgstal Alaskas erhellt ein Band rot-grünen Nordlichts den nächtlichen Himmel.
November: Manchmal erscheint das Polarlicht hoch oben im Zenit (Polarlicht-Corona), wie in dieser Aufnahme von den Lofoten, die eine seltene, blaue Farbmischung zeigt.
Dezember: Über der Abenddämmerung einer Winterlandschaft leuchtet mit überirdischem Glanz das blau-grüne Band des Nordlichts.

Am unteren Rand des Kalenders ist das Kalendarium dezent angebracht. Ein edles, dekoratives Accessoire, das eine geheimnisvolle Atmosphäre schafft.

Empfehlenswert.

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Rezension: Ich bin im Jetzt

An gute Freunde verschenke ich  gerne  Jahreskalender  für  deren Schreibtische. Diesen  habe ich Sylvia. versprochen, die einen ausgeprägten Sinn  für spirituelle Lebensweisheiten hat.

Der vorliegende  Jahresbegleiter ist  nicht  an ein bestimmtes Jahr gebunden und kann also immer wieder verwendet werden. Die Kalenderblätter sind so stabil, dass er tatsächlich einige Jahre hält und selbst Attacken von Sylvias Katzen überleben wird.

Farbe und Design sind den spirituellen Weisheiten angepasst. Auf den Leser warten 365  Botschaften  von Meistern dieses Genres. Über diese Botschaften lohnt es sich  nachzudenken, auch wenn  man  nur bedingt Zugang zu spirituellem Gedankengut hat.

Besonders erfreulich finde ich nachstehende Botschaft:  „ Ihr seid nicht mehr in eurer alten Geschichte gefangen. Ihr braucht euch einfach nur zu entscheiden, über eure alte Geschichte  hinauszugehen.“  Jeder  Tag also ist ein neuer Anfang und dies in jeder Beziehung. Das ist meine Einstellung schon immer.  Dies setzt aber voraus, dass man sich und anderen  unbefangen verzeihen kann.

Ach und noch etwas: „ Es ist immer noch wichtig, dass du deine Gedanken nicht zu filtern versuchst, Werde besser zum Beobachter dessen, was Dir durch den Sinn geht. Sei Beobachter.“  Nicht nur für Kreative eine wichtige Botschaft.

Empfehlenswert.

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Rezension: Lebenszeichen 2013

Bei dieser Rezension handelt es sich um eine Original-Rezension der "Gesellschaft für bedrohte Völker". Den Text möchte ich hier unverändert einbinden.

„Lebenszeichen 2013 - Wasser ist Leben“ – farbenprächtiger Bildkalender mit bereichernder Lektüre „Wasser ist Leben“ lautet das Thema des neuen Bildkalenders „Lebenszeichen 2013“ der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Ob im arktischen Eismeer oder im tropischen Regenwald, in ausgedörrter Savanne, an den Ufern gewaltiger Ströme oder auf kleinen Inseln in hoher See – welch facettenreiche Rolle das Wasser für den Menschen spielen kann, zeigt der Kalender eindrucksvoll auf qualitativ hochwertigen großformatigen Bildern. Die farbenprächtigen und stimmungsvollen Motive fangen Szenen aus ganz unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus ein. Sie reichen von den Inuit im hohen Norden über die Friesen auf den Halligen im Wattenmeer, den Küstenfischern in Westafrika bis hin zu den Pygmäen im Regenwald des Kongo, den Ureinwohnern in den Bergen Thailands, den Papua im fernen Ozeanien und den Mandäern im Zweistromland. 

Zusätzlich zu den schönen Bildern hat der Kalender noch etwas Besonderes zu bieten: Auf den Rückseiten der Monatsblätter erklären Experten die Bedeutung des Wassers für die jeweilige Gemeinschaft. Für die eine ist es kostbares Lebenselixier, für die andere Bedrohung. Oft spielt Wasser in der Religion, in Ritualen und Mythen eine wichtige Rolle. Es kann heilende, aber auch zerstörerische Kraft entfalten oder tröstende Unendlichkeit bedeuten, der Lebende die Asche ihrer Toten anvertrauen. 


„Lebenszeichen 2013“ zeigt fremde Welten, macht neugierig auf unbekannte Kulturen, die sich jedoch durchaus auch moderner Technik bedienen und sich so auf dieser Welt behaupten. Wer sich im kommenden Jahr von diesem Kalender begleiten lässt, kann sich nicht nur Monat für Monat auf ein neues faszinierendes Motiv und eine bereichernde Lektüre freuen. Mit seinem Erwerb unterstützen Käufer auch die wichtige Menschenrechtsarbeit der GfbV für ethnische und religiöse Minderheiten weltweit.

„Lebenszeichen 2013“ ist erhältlich bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (http://www.gfbv.de/fotostrecke.php?id=43&stayInsideTree=1), Postfach 20 24, 37010 Göttingen, Tel: 05 51 - 4 99 06-26, Fax: 05 51 – 5 80 28, E-Mail: c.rach@gfbv.de und kostet 19,90 Euro (zzgl. 4,50 Euro für Verpackung und Versand).

Lebenszeichen – Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Thema 2013: „Wasser ist Leben“ Vorderseite: 13 großformatige Farbbilder (44x32 cm) Rückseitig: illustrierte Texte zum jeweiligen Thema Verkaufspreis: 19,90 € (zzgl. 4,50 € für Verpackung und Versand) ISBN: 978-3-9503431-0-6

Den Kalender habe ich vor mir liegen und kann Ihnen versichern, dass  er wunderschön ist.

Empfehlenswert, nicht nur der eindrucksvollen Bilder wegen, sondern auch weil hier einem guten Zweck  gedient wird.

Rezension:Gehirnjogging 2013: Das Fitnessprogramm für den Kopf. Text-Abreißkalender (Kalender)


Dass nur in einem durchtrainierten Körper ein gesunder Geist wohnen kann, wissen wir mittlerweile alle. Etwa seit Juvenal (Satiriker).:-)) Allerdings müssen nicht nur die Beine bewegt werden, sondern auch das Gehirn. Das hat sich mittlerweile auch schon herumgesprochen. Leider aber noch nicht überall.:-((

Der 2013er Gehirnjoggingabreißkalender bietet ein Fitnessprogramm für den Kopf für jeden Tag.

Anhand von Kombinations-, Zahlen und Worträtsel mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden kann man in Erfahrung bringen, wie beweglich die kleinen grauen Zellen noch sind oder ob der Kalk schon sein Werk verrichtet hat.

Die Rätsel erinnern in vieler Hinsicht an Aufgaben gängiger Intelligenztests. Hier wird selten Wissen abgefragt, sondern es ist zumeist das selbstständige Denken angesagt.

Die Lösungen der Rätsel sind jeweils auf der Rückseite eines Blattes nachzulesen. Dort kann man auch in Erfahrung bringen, welche berühmten Geburtstagskinder an dem besagten Tag geboren worden sind.

Das Design der einzelnen Blätter ist hübsch, und es ist abwechslungsreich angelegt.

Wer die 365 Rätsel problemlos bis Ende 2O13 gelöst hat, darf sich sicher sein, dass er sein Hirn noch nicht "versoffen" hat.

Der Kalender ist aufstellbar und ist insofern ein schönes Schreibtischutensil.

Empfehlenswert.

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Rezension:Kreuzworträtsel 2013: Kreuz und quer durchs Jahr. Text-Abreißkalender (Kalender)

Meine Tanten sind mittlerweile alle älter als 80 Jahre und haben eines gemeinsam: die Liebe zu Kreuzworträtseln. Auch meine 81 jährige Mutter schwört auf diese Rätselart, um die kleinen grauen Zellen auf Trab zu bringen. Natürlich ist es dabei wichtig, dass immer wieder nach neuen Begriffen gesucht werden muss. Das ist im vorliegenden Jahresabreißkalender durchaus der Fall.

Dieser Kalender war für mich ein Testkalender. Ich habe überprüft, ob man selbst als routinierter Rätselfreund hier auch auf Neues stößt. Da dem so ist, erfüllt er meine Vorstellungen und so werde ich das Produkt in der 2. Hälfte dieses Jahres gerne einige Male verschenken.

Den geöffneten Testkalender bekommt meine Mutter gleich. Wie ich sie kenne, wird sie ihn binnen kurzer Zeit vollständig ausgefüllt haben und ihn ihm kommenden Jahr dann für Notizen in der Küche verwenden. Ein typisches Verhalten der Kriegskindergeneration.

365 Kreuzworträtsel, für jeden Tag eins, warten darauf ausgefüllt zu werden. Auf der Rückseite der Blätter sind jeweils die Lösungen nachzulesen und des Weiteren Geburtstage berühmter Persönlichkeiten.

Der Kalender ist aufstellbar und ist insofern ein schönes Schreibtischutensil.
Empfehlenswert.

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Rezension:Rätsel und Denkspiele 2013: Der tägliche Knobelspaß. Text-Abreißkalender [Kalender]

Wie nennen Jäger die Borsten auf dem Rücken des Wildschweins? 

A) Haken, B) Federn, C) Dornen) D) Spitzen. Die Antwort (ich werde sie nicht verraten) finde ich bemerkenswert, weil sie wieder einmal zeigt, wie sehr Sprache täuschen kann. 

Na ja, vielleicht ist`s ja auch eine Warnung, oder gar ein Hinweis. 

 Um 2013 das Gehirn schon vor dem Zähneputzen auf Trab zu bringen, genügt ein Blick in diesen Jahresabreißkalender. Tag für Tag warten Denkspiele darauf, rasch gelöst zu werden. 

Rechenprobleme oder Kreuzwort- und Silbenrätsel sollen gelöst werden, IQ-Testaufgaben sind dabei, aber auch Fragen des Allgemeinwissens werden gestellt, außerdem wird nach Begriffen gesucht. 

Lustig sind die Spielchen, bei denen eine Visitenkarte präsentiert wird und man durch Umstellen aller Buchstaben den Beruf oder anderes erraten soll. Beispiel: Rita Krepihn, Kiel. Welcher Beruf ist hier herauszulesen? 

 Auf der Rückseite der einzelnen Blätter stehen stets die Antworten. Zudem wird man informiert, welche bekannten Persönlichkeiten jeweils Geburtstag haben. Der Kalender ist aufstellbar und ist insofern ein schönes Schreibtischutensil. 

 Empfehlenswert.
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Rezension:365 Frauen, die die Geschichte schrieben (Spiralbindung)

Der Jahrestischkalender "365 Frauen" ist ein Kalender ohne Jahreszahl. Er bezieht sich ausschließlich auf die Tage im Jahr und stellt pro Tag eine Frau vor, die Geschichte geschrieben hat.

Der Tischkalender mit Spiralbindung ist bei Erhalt in einer edlen Kassette verborgen. Dies macht ihn zu einem hübschen Geburtstagsgeschenk für Personen, die Interesse an herausragenden Leistungen ihrer Mitmenschen haben und diese zu würdigen wissen, auch wenn diese Mitmenschen dem weiblichen Geschlecht angehören.

365 Frauen werden vorgestellt. Jeden Tag blickt man in ein neues Gesicht, denn die Persönlichkeiten sind alle bildlich dargestellt.

Unter dem Datum liest man stets eine charakteristische Sentenz der vorgestellten Dame bzw. mitunter auch einen Satz über diese Frau, des Weiteren die Geburtsdaten, anschließend in einem Kurzporträt die Fakten, wodurch die einzelne Person historische Bedeutung gewonnen hat.

Die Pazifistin Bertha von Suttner wurde am 9.Juni 1843 in Prag geboren. Gedacht wird ihr auf dem Kalender am 1. Mai. Sie sagt "Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecke mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer mit Blut abgewaschen werden." 1905 erhielt sie übrigens den Friedensnobelpreis. Sie zählt zu den Frauen,die ich ganz besonders schätze.

Friedrich Nietzsche sagte über Lou Andreas-Salomé "Lou ist das begabteste, nachdenklichste Geschöpf, das man sich denken kann." Dies war sicher der Grund, weshalb sich so viele Männer um sie bemühten, doch die Liebe ist stets eine Angelegenheit des Herzens.

Heute am 18. Mai wird im Kalender der deutschen Schriftstellerin Franziska von Reventlow gedacht. Sie wurde übrigens heute vor 141 Jahren geboren und schreibt: "Mich hat der liebe Gott aus allen Widersprüchen geschaffen, die er hatte." Sie war eine tapfere Frau, ihrer Zeit weit voraus. Damit stand sie im Widerspruch zu der Zeit, in der sie lebte.Einfach hatte es die Reventlow nicht. 
Ein gelungener Tischkalender, den ich gerne weiterempfehle.


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Rezension: 365 Vorbilder, Vordenker, Visionäre

Der Jahrestischkalender "Vorbilder, Vordenker, Visionäre" ist ein Kalender ohne Jahreszahl. Er bezieht sich ausschließlich auf die Tage im Jahr und stellt pro Tag eine berühmte Persönlichkeit vor, die Geschichte geschrieben hat.

Der Tischkalender mit Spiralbindung ist bei Erhalt in einer edlen Kassette verborgen. Dies macht ihn zu einem hübschen Geburtstagsgeschenk für Personen, die Interesse an herausragenden Leistungen ihrer Mitmenschen haben und diese zu würdigen wissen.

365 Personen werden vorgestellt. Jeden Tag blickt man in ein neues Gesicht, denn die Persönlichkeiten sind alle bildlich dargestellt.

Unter dem Datum liest man stets eine charakteristische Sentenz der vorgestellten Persönlichkeit, dann den Namen und die Geburtsdaten, anschließend in einem Kurzporträt die Fakten, wodurch die einzelne Person historische Bedeutung gewonnen hat.

Pestalozzi, der Schweizer Erzieher, Schulreformer und Philosoph, der als Vorläufer der Anschauungspädagogik gilt, sagt dem Betrachter am 12. Januar "Wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was andere wissen" und Hannah Arendt, die deutsch-amerikanische Journalistin und Hochschullehrerin tags darauf "Man darf sich nicht ducken, man muss sich wehren". Der Widerstandkämpfer Helmuth James Graf von Moltke tat dies. Am 10. März kann man eine Sentenz von ihm lesen "Ich habe mein Leben lang.....gegen einen Geist der Enge, der Überheblichkeit, der Intoleranz und des Absoluten...angekämpft." Sich nicht zu ducken und sich zu wehren heißt in Unrechtsregimen, sein Leben aufs Spiel zu setzen. Das muss uns allen klar sein.

Der von mir hochgeschätzte Dürer sagt am 21. Mai, seinem Geburtstag übrigens "Es ist gar viel leichter, einzig ein Ding zu tadeln, als es selbst zu erfinden." Das sollten alle Kritiker bedenken und ein wenig nachsichtiger sein. Man muss nicht jedes vermeintliche Haar in der Suppe benennen, sondern sollte die "Suppe" in ihrer Gesamtheit beurteilen. Nicht selten ist das Ganze weitaus besser als die einzelnen Zutaten es vermuten lassen.

Heute am 18. Mai hat man die Chance sich in eine Sentenz des britischen Philosophen Bertrand zu vertiefen, der heute vor 140 Jahren geboren wurde.

Die Sentenz lautet: "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel."

Ein gelungener Tischkalender, den ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen: ART 2012: Pinakotheken München (Kalender)

Es ist etwas Geheimes, was hinter den Menschen und Dingen und hinter den Farben und Rahmen liegt, und das verbindet alles wieder mit dem Leben und der sinnfälligen Erscheinung, das ist das Schöne, das ich suche."(Ernst-Ludwig Kirchner)

Die vorliegenden qualitativ hochwertigen zwölf Bilder dieses wirklich gelungenen Kalenders mit dem Titel "Art 2012", Pinakotheken München hatte ich bereits mehrfach Gelegenheit während meiner München-Besuche im Original zu besichtigen. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als Besuche in Gemäldegalerien, besonders dann, wenn es so viel zu sehen gibt, wie in den Pinakotheken Münchens.

Zwei Motive stammen aus der Alten Pinakothek, einerseits "Die heilige Familie", um 1620/23 von Jan Brueghel, dem Älteren (1568-1625) und andererseits "Santa Maria della Salute und die Riva degli Schiavoni in Venedig" von Canaletto (1697-1768). Das Gemälde des zuletzt genannten Malers dokumentiert das pulsierende Leben in dieser Stadt, speziell auf dem Wasser. Auffallend wenige Frauen sind auf dem Bild zu erblicken, selbst auf dem Weg zur Kirche nicht. Es war damals eine Zeit der Männer. Frauen waren zumeist noch unsichtbar. Ihre Zeit war offenbar noch nicht gekommen.
Aus der Neuen Pinakothek stammt das Gemälde "Claude Monet und seine Frau im Atelierboot (Die Barke)", 1874 von Edouard Manet (1832-1883). Über das Bild habe ich auf Amazon vor einiger Zeit im Rahmen einer Kunstdruckbesprechung eine Rezension verfasst. Ich liebe das Gemälde der Blautöne wegen und der Ruhe, das es ausstrahlt, vielleicht auch der Idylle wegen.

Die meisten der Motive entstammen der Pinakothek der Moderne. Folgender Bilder darf man sich erfreuen: "Bildnis Dodo", 1909 von Ernst-Ludwig Krichner (1880-1938), "Straight", 1965 von Blinky Palermo (1943-1977), "Concetto Spaziale Attese", 1959 von Lucio Fontano (1899-1968), "Kämpfende Formen", 1914 von Franz Marc (1880-1916),"Stillleben mit Geranien", 1910 von Henri Matisse (1869-1954), "Kreuz und Säulen", 1931 von Paul Klee( 1879-1940), "Je t`aime", 1955 von Robert Motherwell (1915-1991), "Vulkanisch Blau", 1952 von Ernst-Wilhelm Nay (1902-1968),"Vögel-Fisch-Schlange" und 1919 von Max Ernst (1891-1976).

Mein Lieblingsmotiv ist eindeutig "Kämpfende Formen" von Franz Marc, ein philosophisches Bild, wie ich meine, für viele auch ein Seelenspiegel.

Die Tage eines jeden Monats sind dezent am unteren Ende jedes Kalenderblattes angebracht. Der Kalender ist 48 cm lang und 45 cm breit. Man erfährt bei den meisten Motiven die Größe des Originals.

Ein schöner Kalender, den ich gerne empfehle. Auf der Rückseite sind die Kontaktdaten der einzelnen Pinakotheken angegeben. Dies geschah nicht grundlos, denn die Bilder machen neugierig und motivieren zu einer Kunstreise nach München.

Empfehlenswert.

Rezension: Arena 2012

Die Künstler, deren Aquarelle man auf den zwölf mir hier vorliegenden Kalenderbildern bewundern kann, sind die Maler E. Dräger, E.Heinke und K.Welzel. Zur Größe der Originale und dem Zeitpunkt, wann sie entstanden sind erfährt man nichts Näheres, doch man wird über die Titel in Kenntnis gesetzt, die deutlich machen, wo der in Sicht der Maler jeweilige Schwerpunkt liegt.

Auf dem ersten Bild beispielsweise sieht man eine Winterlandschaft. Das Aquarell trägt den Titel "Winterweg". Ich nenne das Bild "Einsamkeit" der Assoziation wegen, das dieses Motiv bei mir auslöst.

Die ausgewählten Aquarelle sind voller Poesie, nicht nur der "Sonnenaufgang am See", sondern auch alle weiteren Bilder. Es hängt mit dem Zusammenspiel der Farben zusammen, nicht abgrenzend, sondern sich beinahe vermischend. Aquarelle berühren nicht selten unser zur Sentimentalität neigendes Herz, genau aus diesem Grunde.

Besonders inspiriert hat mich das Aquarell mit dem Titel "Schloss Gnadenthal", in der Realität ein Hotel am Niederrhein, auf dem Bild ein unwirkliches Gebäude, umgeben von Grün- und Blautönen, bestehend aus Bäumen, Gräser, Wasser und Himmel, alles ineinander verwoben, das durch den der Begriff "Gnadenthal" Sehnsucht auslöst. Man vermutet einen paradiesischen Ort und findet diesen auf dem Aquarell, einen Ort unserer Träume, unwirklich wie diese.

Sehr schön auch ist das Motiv, das den Titel "Bretagne" trägt. Hier ist die fokussierte Region auf ein kleines Landhaus verdichtet, dass von viel Grün und Blumen, die man als konturlose Farbexplosion wahrnimmt, umgeben ist. Ein Romancier würde hier zwei Liebende für eine Weile sehr glücklich sein lassen, vielleicht einen Sommerlang, vielleicht auch nur solange bis die bunten Blumen vor dem Haus verblüht sind. Die Zeit ist immer gnadenlos, vermutlich auch in Gnadenthal.

Die Motive sind farblich auf die Jahreszeiten abgestimmt. Das Bild, das man auf dem Deckblatt sieht, heißt übrigens "Oase", gemalt von M. Dräger. Ich denke an die Glücksmomente im Leben eines jeden Menschen, an unsere Lebensoasen, die uns "die Leere und das gezeichnete Ich" immer wieder für Augenblicke vergessen lassen und uns Mut zum Weiterleben geben.

Die Tage eines jeden Monats sind am unteren Ende der Kalenderblätter angebracht. Der Kalender ist 45 cm breit und 48 cm lang.

Empfehlenswert.

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Rezensent:Gourmet 2012 (Kalender)

"Gourmet 2012" mit Fotos von Keppler/Lander ist ein wirklich toller Küchenkalender, den ich am Wochenende meiner Mutter schenken werde. Vorhin habe ich ihr von allen Einzelheiten, die man auf den Kalenderblättern sieht, am Telefon bereits berichtet, nun berichte ich es Ihnen.

Was gibt es zu sehen? Neun gedeckte Tische sowie zwei Arbeits- und eine Festtagsimpression, zwölf Motive demnach und damit zwölf Kalenderbilder.

Die gedeckten Tische sind von oben aufgenommen und man sieht Folgendes auf den einzelnen Tischflächen:

Das erste Motiv zeigt einen Frühstückstisch. In der Tischdecke und in die Servierten dominiert die hellgrüne Farbe. Das ist freundlich und macht gute Laune. Der Tisch ist für zwei Personen gedeckt. Es gibt gekochte und gerührte Eier, Toast, Rosinenbrot, Orangengelee, ein delikates Müsli mit Trauben und einigen Apfelscheiben. Ein Sonntagsfrühstück, ganz klar.

Das zweite Motiv zeigt eine Kaffeetafel und lässt an einen genussvollen Plausch mit guten Freundinnen denken. Das Kleingebäck, wie Muffins und Schillerlocken deuten darauf hin, dass Kuchenschlachten bei den Damen nicht auf dem Programm stehen und das ist gut so. Die kleine Vase mit Tulpen kündigt den Frühling bereits an, der von der orangefarbenen Tischdecke bereits vorweggenommen wird.

Das dritte Motiv löst Appetit bei mir aus. Gekocht wurde asiatisch. Auf Muschelschalen werden Algen- und Sprossensalate präsentiert, auch Garnelenspieße. Dazu gibt es in kleinen Schälchen Marinaden und Saucen, dann auch noch einen Möhrensalat mit einem sehr weißen Fischfilet, das offensichtlich mit einer der Saucen aromatisiert werden soll.

Das vierte Motiv zeigt eine frisch gebackene Spargeltarte, zubereitet mit grünem Spargel und getrockneten Tomaten. Ich überlege, welchen Wein man zu dieser Köstlichkeit trinken könnte und denke an einen guten, trockenen Silvaner.

Das fünfte Motiv zeigt den gedeckten Tisch eines Menschen, der italienisches Essen und Ambiente liebt. Als Vorspeise gibt es einen kleinen Salat aus Nudeln, Speck, Parmesan und Rucola, im Hauptgang ein mit Käse überbackenes Pasta-Gericht, dazu ein Glas Weißwein. Das Leben kann schön sein, nicht wahr?:-))

Das sechste Motiv wird Vegetarier entzücken. Man sieht Gemüse, ein Brot und Dips, von denen man ahnt, dass sie lecker schmecken, alles auf einem Holztisch angerichtet, ohne Decke.

Auf dem siebten Motiv kocht jemand Marmelade. Man sieht die Person nicht, aber man sieht, woraus die Marmelade gemacht worden ist: Erdbeeren, rote Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und Kirschen und ein paar Blätter Zitronenmelisse.

Das achte Motiv ist das Motiv, das auch auf dem Deckblatt zu sehen ist, ein Fest für Tomatenliebhaber. Die beiden Saucen in der kleinen Schälchen, vermag ich geschmacklich nur bedingt zu deuten. Die eine Sauce schmeckt nach Tomaten und Chili, die andere nach schwarzen Oliven und Knoblauch. Das ist sicher lecker auf den gedünsteten Cocktailtomaten. Zu den geschnittenen Tomaten, die mit Kapern, Zwiebeln und Sardellen angerichtet, passt es eher nicht.

Das neunte Motiv macht deutlich, wie interessant man einen Tisch dekorieren kann, wenn man Linsensuppe serviert. Zweierlei Linsensuppen werden präsentiert. Dabei ziehe ich die Puy-Linsen den roten, geschälten Linsen vor.

Das zehnte Motiv inspiriert mich dazu, das dort Gesehene sofort zuzubereiten: Blauschimmelkäse, Trauben, frische Feigen, Walnüsse, Ziegenkäse und knuspriges Fladenbrot mit Feigen und Käse kurz überbacken, etwas Olivenöl .....(und dazu eine Flasche Roten für zwei Personen.) Wunderbar.:-))

Ein ausgesprochen edles Motiv ist das vorletzte. Auf einer geklöppelten Decke steht Meißner Porzellan, auf dem Weckknödel mit einer Pfifferlingrahmsauce serviert werden. Der Kick bei diesem Motiv ist ein alter Holzkasten, der mit Erde angefüllt ist, auf dem der Spätherbst durch ein paar Eicheln, rotegelbe Blätter und Steinpilze dargestellt wird. Der steht neben dem Meißner Porzellan. Toll gemacht.

Das Dezembermotiv zeigt ein Lebkuchenhäuschen, einige Stollenscheiben, Weihnachtsgebäck, hübsch verpackt, brennende Kerzen, Tannengrün. Dieses Motiv unterscheidet sich von allen anderen in der Perspektive und bildet den gelungenen Abschluss dieses hochdekorativen Küchenkalenders.

Fast hätte ich es vergessen, am unteren Ende sind die Tage des jeweiligen Monats dezent verzeichnet. Der Kalender ist 48 cm breit und 64 cm lang.

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Empfehlenswert.

Rezension:Max Liebermann 2012 (Kalender)

Originalbilder von Max Liebermann sah ich im Rahmen von zwei Ausstellungen im "Städel Museum" in Frankfurt am Main. Den Katalog zur Liebermann-Ausstellung von 1998 habe ich Jahre später auf Amazon rezensiert. Die andere Ausstellung, sie hieß "Ordnung Inspiration Glück", (auch dazu gibt es von mir eine Rezension), die ich Anfang 2007 besuchte, zeigte u.a. einige Gartenbilder Liebermanns, nicht zuletzt das Gemälde "Im Garten des Künstlers in Wannsee", an das ich mich noch genau erinnere, weil es mich aufgrund dieses typischen Liebermann-Grün fasziniert hat, das beim Betrachter eine betont friedliche Stimmung auslöst, nach der die Ausstellungsbesucher geradezu süchtig waren, wie es schien.


Für die 12 Kalenderblätter wurde eine sehr gute Auswahl an Werken des Künstlers zusammengestellt. Die Qualität der Abbildungen ist bestens, so dass man sie nach Ablauf des Jahres auch rahmen kann, um sie zu verschenken oder seinen eigenen Wohnbereich zu dekorieren.

Der Kalender ist 45 cm breit und 48 cm lang. Am unteren Ende der einzelnen Kalenderblätter sind dezent die Tage des jeweiligen Monats angebracht. Zu sehen gibt es folgende Motive: "Selbstbildnis", 1908; "Der Garten des Künstlers in Wannsee", 1918; "Der Papageienmann", 1902; "Gartenbank unter dem Kastanienbaum- Blühende Kastanien"; 1916; "Amsterdamer Waisenmädchen im Garten", 1885; " Der Nutzgarten in Wannsee nach Nordosten, blühende Stauden am Wege", 1920; "Strand bei Noordwijk", 1908; "Terrasse im Restaurant Jacobin Nienstetten an der Elbe", 1902-1903; "Düne bei Noordwijk mit Kind- Mädchen in den Dünen", 1906; "Reiter und Reiterin im Strand", 1903; "Der zwölfjährige Jesus im Tempel", 1879.

Man erfährt stets unterhalb dieser Motive, wie groß sie im Original sind und wo man sie besichtigen kann.

Fast alle Motive faszinieren mich, am meisten vielleicht "Düne bei Noordwijk mit Kind- Mädchen in den Dünen". Es ist ein Gemälde, das die Sehnsucht visualisiert, vielleicht auch die Stille und die Ewigkeit und vor allem den Frieden. Gemalt wurde es 1906, zu Beginn jenes Jahrhunderts also, das eines der bislang mörderischsten wurde. Keiner konnte dies in den Dünen von Noordwijk ahnen..., wie auch, wo jedem Anfang bekanntermaßen ein Zauber innewohnt.

Empfehlenswert.

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Rezensionen:Van Gogh 2012: Van Gogh Museum (Kalender)

1978 fuhr ich als Studentin während meiner Sommersemesterferien ohne Begleitung mit dem Fahrrad von Mainz nach Amsterdam. Es war eine Tour, die mich in viele Museen führte. Die Krönung dieser etwas ungewöhnlichen Kunstreise war das "Van Gogh Museum" in Amsterdam.


Dort hielt ich mich einen ganzen Tag auf und war besonders fasziniert von den dick aufgetragenen Farben auf vielen der Werke van Goghs. Die Motive wurden nicht selten erst bei einem gewissen Abstand zum Bild wirklich erkennbar. Diese Maltechnik, empfand ich vom psychologischen Standpunkt her sehr interessant. Um etwas beurteilen zu können, benötigt man Abstand. Das war die Botschaft, die für mich aus vielen Gemälden des Malers herauszulesen war. Einen solchen inneren Abstand zu schaffen, ist nicht immer leicht, besonders dann nicht, wenn man emotional engagiert ist. Je abgeklärter (nicht cooler) man ist, um so besser klappt es mit diesem Abstand, der leider einen hohen Preis hat, den Verlust wirklichen Jungseins nämlich.

Im Museumsshop kaufte ich zwei Kunstdrucke, mit denen ich mein Zimmer in Mainz dekorierte. Beide Motive habe ich nun auf dem Van Gogh Kalender 2012 wiederentdeckt. Das eine Bild trägt den Titel "Iris", das andere den Titel "A pair of shoes". Die beiden Motive können unterschiedlicher nicht sein und genau das machte für mich ihren Reiz aus.


Der Kalender ist 45 cm breit und 48 cm lang. Die Bildqualität ist sehr gut. Am unteren Rand der insgesamt 12 Kalenderblätter sind dezent die Kalendertage aufgeführt.


Die abgelichteten Werke sind im Original, allesamt in Amsterdam im Van Gogh Museum zu besichtigen. Man erfährt jeweils unter dem Bild auf dem Kalender, wie groß das Original ist, welchen Titel es trägt und wann es gemalt worden ist.

Folgende Motive begleiten den Besitzer dieses Kalenders durch das kommende Jahr : "Irises", "A pair of Shoes", "Undergrowth", "The Bedrom", "The Zouave", "The Pink Peach Tree", "The Yellow House", "Self-Portrait with Felt Hat", "The Harvest", "The Potato Eaters", "Field with Flowers near Arles".

Empfehlenswert.
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Rezension: Belser Kunstkalender 2012


Der hochwertige "Belser Kunstkalender 2012" zeigt auf zwölf edel gestalteten Blättern Kostbarkeiten der Buchkunst.


Auf dem 13. Blatt kann man sich in deutscher und englischer Sprache kundig machen, um welche Motive es sich konkret handelt. Die einzelnen Motive werden ausführlich erläutert. Diverse Blätter sind so beeindruckend und schön, dass es sich lohnt sie zu rahmen und beispielsweise in der Bibliothek aufzuhängen oder aber an Buch-Liebhaber zwecks Dekoration des entsprechenden Lese-oder Schreibzimmers zu verschenken.

Ich möchte an dieser Stelle nicht die einzelnen Motive auflisten, sondern stattdessen zu zwei Motiven einige Information geben.

Das eine Bild zeigt eine "Tischszene mit König", realisiert von Konrad von Ammenhausen und ist aus dem Schachzabelbuch, Hagenau 1467. Es wird durch dieses Bild ein Einblick in das Alltagsleben eines Königs im Mittelalter gegeben. Man kannte noch keine Gabel, sondern nur Messer und Löffel, trank Wein aus silbernen Pokalen, lebte in Nachbarschaft zu Hirsch, Hase und Reh, die man ohne Bedenken verspeiste.
Sehr schön ist der "Johannesprolog" aus dem "Eberhardgebetbuch", Württemberg (1492- 1496). Wie man erfährt wurde das deutschsprachige Stundenbuch für Herzog Eberhard im Bart von Württemberg angefertigt, der 1477 die Universität Tübingen gründete und das Land wiedervereinigte. Man liest, wer für die schmuckvolle Ausstattung verantwortlich war und worauf die Randleiste hinweist. "Ich will es wagen" ist kein schlechter persönlicher Wahlspruch. Eberhard hatte ihn und lebte offenbar mit Erfolg danach.

Die meisten Motive sind übrigens klerikal, deshalb sollte man sich genau überlegen, wo man diesen Kalender platziert und auch wem man ihn schenkt. Man muss kein gläubiger Christ sein, um diesen Bildern etwas abgewinnen zu können, aber Liebhaber alter Bücher oder auch Freund der Epoche des Mittelalters und der Renaissance sollte man schon sein, wenn sich uns die Motive tatsächlich erschließen sollen. Um den sinnlichen Zugang zu diesen Bildern zu entwickeln, muss man sich m.E. ein wenig mit der Zeit als sie entstanden sind auseinandersetzen.

Die Tage eines jeden Monats sind gut lesbar am unteren Ende eines jeden Kalenderblattes dezent dargestellt.

Empfehlenswert.

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Rezensionen:DuMont ART 2012 - Neue deutsche Malerei (Kalender)

Er enthält 12 Kalenderblätter plus ein zusätzliches Blatt auf dem man nähere Daten zu dem gezeigten Kunstwerken entnehmen kann und ferner erfährt, wer die Kunstwerke abgelichtet hat, wer die Künstler sind und wie ihr Leben bislang verlaufen ist. Zudem kann man sich in die Einzelausstellungen der Künstler vertiefen, die jeweils aufgelistet worden sind und erhält von jedem Künstler ein kurzes Statement in puncto Kunst.
Gezeigt werden auf den 12 Kalenderblättern:

Uwe Henneken, Rekluse am Rande der Sketis, 2010

Tilmann Horning, The Newromanzer, 2009

Susanne Kühn, Schaf, CDF, Meissner, 2009

Tim Eitel, Reflektion, 2010

Anselm Reyle, Curious Charles 2010

Thoralf Knobloch, Schild am Sand, 2010

Matthias Reinmuth, capri, 2010

Stefan Stößel, Shaker (Leila), 2004

Tatjana Doll, DUMMY_Starwars II, 2010

Daniel Richter, noch ohne Titel, 2010

Birgit Megerle, Brigid Gray, 2010

Gert Uwe Tobias, Ohne Titel, 2010

Die Künstler sind nahezu alle in den 1970er Jahren geboren, ihre Ideen und Ausdrucksart sind dennoch völlig verschieden.

Besonders gefallen hat mir das Statment von Tim Eitel, dessen gezeigtes Werk ich zu meinem Lieblingskalenderbild erkoren habe.

Bemerkenswert, dass auch der Text mich am meisten anspricht:"Die Bilder können von überall sein. Es ist letztlich nicht wichtig. Am Ende entsteht eine Fiktion und kein Dokument. Vage Bilder habe ich immer im Kopf. Zu einem bestimmten Zeitpunkt ist die Notwendigkeit da, daran zu arbeiten. Davor schlummern sie in einem latenten Zustand.

Letztlich ist einiges in den Bildern erfunden. Es handelt sich um einen Prozess, der ein Dialog ist. Während ich an einem Bild arbeite, klärt sich für mich, was ich überhaupt mache. Es kommen Assoziationen hinzu, weil mich das Bild an andere Dinge erinnert, die ich erfahren oder gesehen habe. Das ist genau das, was ich anstrebe..."

Man muss diese Kunstwerke lange auf sich wirken lassen, um ihre Sinnhaftigkeit zu erschließen. Was steht hinter Farben und Formen? Ist es eine Idee oder eher das Nichts, das uns zwingt, uns intensiver mit Farbe und Form zu beschäftigen und auf diese Weise unseren Blick auf das Jetzt zu richten?

Die Kalendertage sind in deutscher und englischer Sprache am unteren Ende der Kalenderblätter dezent angebracht.

Empfehlenswert.

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