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Rezension: Kakteen und Sukkulenten- 2011

Dieser Kalender wird Kakteenfreunde erfreuen. 12 Kalenderbilder mit imposanten Fotos von Kakteen und Sukkulenten, dazu noch ein Gratis-Anzuchtsset im Wert von €9.60 mit einer 12 seitigen Farbbroschüre zeugen von einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Das Anzuchtsset enthält Samen für Feigenkakteen und für den Schwiegermutterstuhl, auf den so mancher seine böse Schwiegermutter verbannen würde, vermute ich mal.

In der Broschüre erfahrt man, was man unter Kakteen grundsätzlich zu verstehen hat. Woher diese Pflanzen kommen. Soviel nur: sie wachsen vor allem in Steppen, in Halbwüsten und Wüsten, ferner in feuchten, tropischen Wäldern. Die Hochländer von Mexiko sind ein weiteres Haupverbreitungsgebiet. Über die Bedornung und die Blüten wird man aufgeklärt, auch darüber, wo sie in der Wohnung den richtigen Platz erhalten können. Die Wasserversorgung, die Erde und die Düngung werden angesprochen und man erhält Hinweise, wie man die Kakteen selbst vermehren kann.


Auf den letzten beiden Seiten der Broschüre wird man über alles Wissenswerte im Hinblick auf den Feigenkaktus und den Schwiegermutterstuhl in Kenntnis gesetzt und erhält genaue Pflanz- und Pflegeanleitungen.


Auf den 12 sehr eindrucksvollen Kalenderbildern kann man folgende Motive bewundern:


-Feigenkaktus (Optunia) und Cycas in The Sanctuary, Arizona, USA
-Riesenkaktus(Carnegia gigantea) in The Sanctuary, Arizona, USA
-Schwiegermutterstuhl ( Echinocactus grusonii) und Greisenhaupt (Cephalocereus senilis) auf Cran Canaria, Spanien
-Kakteen und Sukkulenten aus Kew, Victoria, Australien
- Agave americana, East Ruston Old Vicarage, Norfolk, Großbritanien
-Feigenkaktus (Opuntia), Zwergpalme (Chamaerops excelsa) und Palmlilie (Yucca)
-Verschiedene Kakteen und Sukkulenten aus dem Mittelmeerraum
-Verschiedene Arten der Gattung Ferocactus
-Verschiedene Sukkulenten und Kakteen in einem Hochbeet von Bourton House Garden, Glos, Großbritannien
-Kollektion von Kakteenund Sukulenten, East Ruston Old Vicarage, Norfolk , Großbritannien
-Cycas revolute, Echinocatus grusonii, Ficus carica und Crassula Portulacea, Chelsea 2007, Großbritannien
-Aufgereiht am Wegesrand: Echinocactus crusonii, Huntington Botonical Gardens, Kalifornia, USA


Bewusst habe ich alle Kakteen auf den Kalenderblättern beim Namen genannt, damit Kakteenfreunde wissen, was sie erwartet. Die Kalendertage sind am unteren Ende jedes Kalenderblattes nachzulesen.

Rezension: Dumonts großer Kräuterkalender 2011

Dieser Kalender wird Hobby-Köche entzücken. Er enthält 6 imposante Kalenderblätter. Das erste Blatt, reserviert für die Monate Januar und Februar, zeigt im oberen Teil eine Fotografie auf der schön dekoriert Linsensprossen, Bockshornkleesprossen, Kressesprossen, Schnittlauchsprossen, Radieschensprossen, Alfafasprossen und Mungosprossen zu sehen sind. Auf dem unteren Teil des Kalenderblattes sind rechts und links die Tage der beiden Monate aufgezeichnet. In der Mitte erfährt man alles über Kresse, d.h. zu welcher Familie die Kresse gehört, ferner Näheres über die Herkunft, ihre Merkmale, Sortentipps, Standort, Kultur, Ernte und wozu man sie in der Küche verwendet. Die Heilwirkung der Kresse wird auch genannt und man erhält das Rezept für eine Kresse-Kräuter-Kartoffelsuppe, die zum Schluss mit etwas Schmand verfeinert wird.
Im März und April darf man sich eines Fotos erfreuen, auf dem auf einem Holztablett und um dieses herum Minze, Estragon, Bohnenkraut, Dill, Borretsch, Salbei, Petersilie, Basilikum, Thymian, Melisse, Schnittlauch, Oregano und Majoran für Appetit sorgen. Textlich vorgestellt wird diesmal der Salbei, der übrigens die Gallentätigkeit anregt und die Bekömmlichkeit fetter Speisen erhöht. Beigegeben ist diesmal das Rezept für eine Marinade mit Salbei.


Sehr schön ist das Foto für die Monate Mai und Juni. Zu sehen sind Gläser und Flaschen, gefüllt mit Oregano-Tomaten-Vinaigrette, Dill-Joghurt-Mayonaise, Basilikumpesto und Essig-Olivenöl-Vinaigrette. Ferner sind auf dem Foto frischer Salbei, Dill, Schnittlauch, Oregano, Thymian, Basilikum, Melisse und Schnittlauch abgebildet. Textlich fokussiert wird der Knoblauch, der bekanntermaßen stark antibiotisch wirkt.


Die Knoblauchzwiebelsuppe, deren Rezept am unteren Ende fixiert wurde, ist sehr lecker. Ich habe sie am letzten Samstag zubereitet, allerdings das Haus an dem Tage nicht mehr verlassen.


Gelungen auch ist das Motiv für den Juli und August. Eine Schüssel mit Spaghetti inmitten von frischen Zweigen von Rosmarin, Rucola, Majoran, Thymian, Oregano, Basilikum und Salbei ergeben ein mediterranes Flair. Textlich wird der Oregano erklärt, der viele Bitterstoffe enthält und Gewürzmischungen wie "Kräuter der Provence", aber auch Suppen, Fleisch- und Nudelgerichten eine eigene Note verleiht. Als Rezept werden "Oregano-Kartoffeln" vorgestellt.


Auf dem September-Oktober-Kalenderbild darf man sich an Winterportulak, Chicoree, Champignons, einer Zitrone und Birne gütlich tun. Erklärt wird alles, was man über Portulak wissen sollte, einem Gewächs, das übrigens das Cholesterin senkt. Da ich Salat von Portulakblättern sehr mag, habe ich neugierig das Rezept für "Portulak- Salat mit Himbeeren" gelesen. Ich freue mich jetzt schon, ihn als Salat im Herbst zubereiten zu dürfen, wenn in der Markthalle wieder Portulak angeboten wird.


Das Foto für den November und Dezember kommt ein wenig asiatisch daher. Zu sehen sind: Lorbeer, Knoblauch, Zitrone, Zironenschale, Apfelsinenschale, Zitronengras, Ingwer, Wacholderbeeren, weißer Pfeffer, Kardamom, grüner Pfeffer, Salz, schwarzer Pfeffer, Muskatblüte, Muskatnüsse, Limone, roter Pfeffer, Curry, Paprika, Kurkuma, Nelken, getrockneter Ingwer, Zimtstangen, Chilis, Sternanis, Koriander, Vanille, Kreukümmel, Fenchel, Senf, Safran und Kümmel. Textlich wird auf Zitronengras näher eingegangen.


Als Rezept lernt man "Seeteufel mit Zitronengras" kennen.


Ein traumhafter Küchenkalender, nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr lehrreich.


Rezension: Apitz 2011 -Tagesplaner

Dieser Tagesplaner zeigt auf dem Deckblatt ein Motiv des rheingauer Künstlers Michael Apitz. Das Motiv heißt "Licht am Fluss". Blau- und Rottöne dominieren das Bild. Die Farbgestaltung macht es möglich, dass Personen beiderlei Geschlechtes den Tagesplaner unbefangen nutzen können.

Der Tagesplaner widmet jedem Tag eine Seite und untergliedert uhrzeitlich in: 8.00/10.00/12.00/14.00/16.00/18.00/20.00 Uhr. Es ist also genügend Platz für entsprechende Eintragungen geschaffen worden.

Auf den ersten und letzten Seiten sind die Tage der Monate abermals aufgezeichnet und die Feiertage speziell hervorgehoben. Die Schulferien der einzelnen Bundesländer sind auch angeführt. Neun leere Blätter für Notizen wurden zum Schluss zur Verfügung gestellt.

Bevor ich meinen Tagesplaner für das kommende Jahr in meine Schreibtischschublade lege, notiere ich auf die Notizseiten schon mal ein Zitat: "Die Gleichgültigkeit ist auch ein legitimes Kind der Toleranz." (Cybinski)


Sehr brauchbar. Empfehlenswert.

Rezension: Cottage Garden - Dumont 2011

Dieser zauberhafte Kalender wartet mit 12 Cottage Garden-Motiven des Fotografen Jürgen Becker auf. Dem Kalender beigefügt ist ein Gratis-Anzuchtsset im Wert von € 9,60 mit einer 16- seitigen Farbbroschüre.
Bei diesem Anzuchtssets handelt es sich um eine Mischung aus 34 Wildblumen und den Samen für mehrere Liebes-oder Judasbäume.

In der Broschüre erfährt man Wissenswertes über Cottage-Gärten und dem deutschen Pendat: dem Bauerngarten. Beleuchtet werden dabei die wesentlichen Elemente des Cottage-Gartens. Zur Sprache kommen: Trocken- und Natursteinmauern, Beeteinfassungen, Pergolen, Rankgerüste, Rosenbögen und Spalier, Hecken und Formgehölze, Holz, Bodenbeläge, Wege und Terrassen, Kies und Splitt, Rasenwege und Fugenpflanzen.

Informiert wird man sehr gut über Zwiebelblumen, kurzlebige Blumen, Stauden, Rosen und den Küchengarten, bevor man mehr über den Inhalt der Anzuchtssets erfährt. Man wird in Kenntnis gesetzt woher der Liebesbaum ursprünglich kommt, bevor man gut nachvollziehbar über Anzucht, Standort, Licht und Überwinterung informiert wird. Auch die Anzucht der Wildblumenmischung wird gut erklärt. Leider kann ich jetzt noch nichts über den Erfolg der Aussaat im kommenden Jahr sagen, da ich nicht orakeln möchte, werde aber- wenn es so weit ist, die Ergebnisse meiner Bemühungen in meinen Gartenblog stellen.

Die Motive des Kalenders zeigen:

-Raureif im Privatgarten von Anja und Piet Oudolf, Niederlande
-Morgendunst im Vorgarten von In Goede Aarde, Niederlande
-Klinkerweg im Frühlingsgarten von Thea und Dirk Maldegem, Niederlande
-Tulpenblüten im Bauerngarten von Addy und Jan Traas, Niederlande
-Staudenbeet im Cottagegarten von Elisabeth und Silke Imig, Deutschland
-Rosenborgen im Kräutergarten der Familie Ghyczy, Niederlande
-Kräutergarten mit Putte in `t Overwllingen, Niederlande
-Buchsbaumrondell im Bienengarten von Dina Deferme, Belgien
-Zur Erntezeit im Garten von Elisabeth und Silke Imig, Deutschland
-Gemüsegarten von De Boeschhoeve, Niederlande
-Gräser im herbstlichen Garten von Peter Janke, Deutschland
-Schneebedeckte Buchsbaumhecken im Bauerngarten von Peter Janke, Deutschland

Mir gefallen die blühenden Gartenimpressionen am besten, speziell die Tulpenblüte im Bauerngarten von Addy und Jan Traas. Dort blühen keineswegs bloß gelbe Tulpen, Narzissen sowie Osterglocken sondern auch die Kirschbäume singen das Lied das Frühlings. Das Staudenbeet im Cottagegarten von Elisabeth und Silke Imig hat es mir auch sehr angetan. Die dortige Fülle mutet paradiesisch an. Sehr schön.

Die Kalendertage sind in vier Sprachen am unteren Ende eines jeden Kalenderblattes aufgezeichnet.



Rezension: Oskar Koller 2011- Unterwegs

Auf dem betont hochwertigen Kalender sind 12 Reiseaquarelle von Oskar Koller zu sehen. Die Kunsthistorikerin Barbara Leicht äußert sich auf der Rückseite des Kalenders in deutscher und englischer Sprache zu diesen Aquarellen. Zudem kann man sich anhand eines tabellarischen Lebenslaufs einen Überblick über das Werk des 1925 geborenen Malers verschaffen.

Ich staune über die Vielzahl seiner Studienreisen, die er zwischen 1951-2003 gemacht hat. Erwähnt werden: Italien, Frankreich, Spanien, Kanarische Inseln, Jugoslawien, Tunesien, Marokko, Algerien, Ägypten, Syrien, Israel, Türkei, USA, Indien, Nepal, Japan, Taiwan, Griechenland, Lanzerote, Ladakh, Sri Lanka, Thailand, Burma, Jemen, Bali, Mexiko, Guatemala,Dänemark, Hongong und China.

Weniger erstaunt bin ich über große Anzahl seiner Bilder und Grafiken in öffentlichen Sammlungen. Dieser Künstler besitzt- und dies wird in den Kalendermotiven bereits klar- ein solch großartiges Können, das es mich nicht wundert, dass er in der Albertina in Wien und im Haus der Kunst in München bereits zu seinen Lebzeiten Einlass gefunden hat.

Wie Barbara Leicht verdeutlicht fand Koller seine Inspirationsquellen auf seinen Reisen, mittels denen er seine Sehnsucht nach Licht stillen wollte. In seinen malerischen Farbimpressionen bringt er dieses von ihm geschätzte Licht ausdrucksstark zur Geltung.

Leicht lässt den Leser wissen, dass Koller konzentriert, intuitiv und sehr rasch an seinen Aquarellen arbeitet und deren Farbpalette schier unbegrenzt viele, intensive Töne aufweist.

Ich teile die Meinung der Kunsthistorikerin, dass die Leere an verschiedenen Stellen von Kollers Aquarellen, die er bewusst durch Weglassen schafft, den Betrachter gedanklich das Motiv vervollständigen lässt.


Abgebildet sind die Aquarelle:

Auf den Kyladen

Haus in der Po-Ebene
Auf Samos

Blaue Stühle
Baum und Zaun, USA
Straßenschlucht, Hongkong

Indien
Weißes Haus

Bunter Markt, Guatemala
Rote Dächer, Italien

Kapelle Lazerote
Am Stoffstand Bali

Mir gefallen die betont farbintensiven Aquarelle am besten. Mein Lieblingsaquarell ist "Am Stoffstand in Bali". Die Farbharmonie finde ich faszinierend. Sie macht gewiss die Seele eines jeden Betrachters für Momente glücklich.


Die Kalendertage sind am unterern Ende der Kalenderblätter in dezent hellgrauem Farbton vermerkt.



Rezension: Die schönsten deutschen Leuchtürme 2011

Der Fotograf dieser zauberhaften Kalendermotive ist der in Garmisch-Partenkirchen geborene Christian Bäck. Wie man den biografischen Daten auf der Rückseite des Kalenders entnehmen kann, studierte Bäck Informatik an der Uni München und arbeitet zeitgleich als Assistent im Bereich Landschafts- und Reportagefotografie. Bäck, der u.a. zahlreiche Bildbände veröffentlicht hat, gewann 2007 beim Austrian Super Circuit 2007 die Goldmedaille in der Sektion Panoramafotografie.

Christian Bäck hat folgende Leuchtürme für den Kalender ausgewählt:


-Leuchtturm Flügge, Fehmarn, Schleswig-Holstein, Ostsee


-Ehemaliger Leuchtturm Memmert, Juist, Niedersachsen, Nordsee


-Leuchtfeuer Helgoland Düne, Helgoland, Schleswig-Holstein, Nordsee


-Leuchtturm, Rote Kliff, Kampen, Insel Sylt, Schleswig -Holstein, Nordsee


-Leuchtürme am Kap Arkona, Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, Ostsee


-Leuchtfeuer Nordmarsch, Hallig Langeoog, Schleswig-Holstein, Nordsee


-Leuchtturm Norderney, Insel Norderney, Niedersachsen, Nordsee


-Leuchtfeuer Neuland, Schleswig-Holstein, Ostsee


-Leuchtturm von Timmendorf, Insel Poel, Mecklenburg-Vorpommern, Ostsee


-Leuchtturm Dornbusch, Insel Hiddensee, Mecklenburg-Vorpommern, Ostsee


-Leuchtfeuer Maltzien, Insel Rügen, Mecklenburg -Vorpommern, Ostsee


-Leuchtturm Westhever, Halbinsel Eiderstedt, Schleswig-Holstein, Nordsee


Leuchttürme haben schon immer eine große Anziehung auf mich ausgeübt, vielleicht weil sie Orientierungspunkte für Schiffe bei schwerer See sind und wie Schutzengel in der Küstenlandschaft stehen.


Besonders begeistert bin ich vom dem Leuchtturm der Insel Sylt, nicht zuletzt weil sich vor ihm eine saftige Wiese ausbreitet, deren Grün so appetitlich ausschaut, dass man sich gut vorstellen kann, dass Lämmer darauf gerne weiden. Diese Wiese, so scheint es, ist ein Dankeschön der Natur für all die Menschen, die durch den Leuchtturm je gerettet worden sind.


Die Kalendertage eines Monats sind am unteren Rand der 12 Kalenderblätter dezent angebracht


Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass dem Kalender drei hübsche Ansichtskarten mit Leuschturmmotiven beigegeben worden sind.

Rezensionen: Landschaften 2011- Michael Apitz

Dieser imposante Kalender bildet zwölf Werke des von mir geschätzten Künstlers Michael Apitz ab. Der in Eltville/Rheingau geborene Maler studierte an der FH -Wiesbaden Design mit Abschluss als Diplom-Designer. 1997 wurde er Kulturpreisträger des Rheingau-Taunus-Kreises. An der Fachhochschule Wiesbaden hat er seit 2001 einen Lehrauftrag und widmet sich seit Mitte der 90er Jahre der Malerei.

Die 12 farbintensiven Bilder zeigen Landschaftsimpressionen.


Es handelt sich hierbei um folgende Werke von Michael Apitz:
Fluss, 60 x 60 cm, Acryl auf Leinwand
Morgenstimmung am See, 80 x 80cm, Acryl auf Leinwand
Feldstudie, 50 x 60 cm, Acryl auf Holz
Wiese, 50 x 50 cm, Acryl auf Leinwand
Loreley, 100 x 120 cm, Acryl auf Leinwand
Calmont, 150 x 150 cm, Acryl auf Leinwand
Rotes Feld, 80 x 80 cm, Acryl auf Leinwand
Terassen, 40x 60cm , Acryl auf Leinwand
Höllenberg, 100x 100 cm, Acryl auf Leinwand
Oberwesel 80 x 80 cm, Acryl auf Leinwand
Erde 100 x 100cm, Acryl auf Leinwand
Osterspai, 90 x 90cm, Acryl auf Leinwand


Das Motiv des Deckblattes ist eine Loreley-Impression, sehr beeindruckend dargestellt. Der Platz, wo die Hexe einst ihr blondes Haar kämmte, ist flammend rot. Der Rhein erscheint aufgrund der weißen Farbe fast wie ein Geist. Wer die Sage der Loreley kennt, weiß das viele Schiffer, betört von der Schönheit der Blodine, ihre Schiffe am Felsen zerschellen ließen und mit Mann und Maus untergingen, weil sie sich abgehoben fühlten, geistig in Blau getaucht waren, ganz so wie die alles dominierende Farbe auf dem Bild zu suggerieren vermag.


Auf dem Kalender kann man sich übrigens einiger sehr berühmter Weinlandschaften erfreuen. Ich mag die Grüntöne des Malers und hier besonders jene mit denen er Mosel-Weinberge skizziert.


Am unteren Ende eines Blattes sind die Kalendertage dezent eingefügt. Die Qualität der Bilder ist so gut, dass man sie nach Ablauf eines Monats jeweils rahmen und damit Menschen, die man mag, beschenken kann.



Rezension: Rühr mein Herz, o sprich mit mir- Eva und Erwin Strittmatter- Dumont 2011

Dieser Kalender enthält Fotografien, die Naturbetrachtungen darstellen und literarische Texte des Ehepaars Strittmatter.
Eva Strittmatter wurde 1930 in Neuruppin geboren, studierte kurz nach dem 2. Weltkireg Germanistik in Berlin und ist seit 1954 freie Schriftstellerin. Seither hat sie Kritiken, Kinderbücher, Gedichte und Prosa veröffentlicht. Ihr Mann Erwin Strittmatter hatte eine sehr interessante Vita. Dass er zu Kriegsende desertierte, spricht für und nicht gegen ihn. Der freie Schriftsteller verstarb 1994.

Sehr schön ist das Bild, das an das "Große Rasenstück" von Dürer erinnert, auch eine Impression einer blühenden Steuobstwiese spricht mich besonders an. Ein Weizenfeld mit roten Mohnblumen wird von einer Aufnahme eines Storchen getoppt. Hierzu liest man einen kleinen Textauszug von Erwinn Strittmatter:

"Der Dorfstorch schien auf der Weide ein Gastspiel als Clown zu geben. Er stakte durchs Gras und paradierte aufreizend vor den Kühen, bis eine Kuh grunzte und auf ihn zupreschte.(...) Durch den Kuhgalopp sprangen die Frösche auf und suchten sich in Sicherheit zu bringen. Sie hüpften vor den Rindern her und der Storch kassierte sie (...) damit stellte sich meine Vorstellung von der Würde eines Storches wieder her; denn seine Possen hatten einen ökonomischen Hintergrund (...)

Ist das nicht hübsch gesagt?

Eva Strittmatter Gedichte gefallen mir so sehr, dass ich mir ihr gesamtes poetisches Werk kaufen werde.

So ist dem von mir bereits erwähnten Bild, das die blühende Streuobstwiese zeigt, folgendes Gedicht zugeordnet:

Glück

Einmal will ich Worte finden,
Einfach wie der Apfelbaum
Und gegerbt von vielen Winden.
Weiß und schweigsam wie ein Traum,

Den die alten Männer träumen,
Deren Leben schon verbleicht.
Kleines Glück will ich versäumen,
Bis mein Wort den Baum erreicht.

Die Kalendertage sind auf den Kalenderblätter jeweils sehr dezent, fast versteckt platziert.


Ein gelungener Kalender, sehr ansprechend.

Rezension: Emil Nolde - Aquarelle - Dumont 2011

Der vorliegende Kalender zeigt 12 Aquarelle des 1867 in Nordschleswig geborenen Malers Emil Nolde .
Einer biographischen Übersicht auf dem 14. Kalenderblatt entnimmt man alles Wesentliche zu diesem Künstler, der 1956 in Seebüll verstarb und in dessen Haus sich seit 1957 das Nolde-Museum befindet.

Auf den Kalenderblätter werden folgende Aquarelle gezeigt:
Sonnenblumen (Deckblatt)
Tänzerin
Überschwemmung
Zwei Papageien
Zwei Frauen und Mann
Violetter Mohn
Spanierin
Sommergarten
Frauenbildnis
Spätsommer
Rote und gelbe Dahlien
Herbstmeer
Sternenwandler

Die einzelnen Aquarelle werden auf Kalenderblatt 13 erklärt. Am meisten angetan bin ich von dem Aquarell "Überschwemmung", weil es von der Farbgebung lyrisch gestimmt ist. Hier zeigt sich auf subtile Weise, dass Nolde ein Magier der Farben war.

Sehr beeindruckend auch ist das kontrastreiche Farbspiel über dem Bauernhof von Seebüll und seine wundervollen Blumenimpressionen.

Die Bilder eignen sich dazu, dass man sie nach Ablauf des jeweiligen Monats mit einem Rahmen versieht und auf diese Weise nette Mitbringsel gestaltet. Überzeugen Sie sich von der Schönheit der Bilder anhand der Dia-Show auf diesem Blog.



Die Kalendertage wurden dezent am unteren Ende oder an der Seite eines Bildes angebracht.


Rezension: DuMonts Weinkalender 2011

Die stimmungsvollen Farbfotografien auf dem vorliegenden Kalender hat Max Galli realisiert. Aus der Feder von Karin Lambert stammen die hochinformativen Texte. Die Kalenderblätter dieses Kalenders sind aufklappbar. Auf der oberen Seite kann man sich schöner fotografischer Impressionen von Weinbergen, Weinflaschen und Fässern erfreuen. Auf dem unteren Seite sind jeweils die Tage eines Monats aufnotiert, zudem ist Platz für Notizen geschaffen worden. Des Weiteren kann man im Rahmen der Texte, die rechts auf dem unteren Kalenderblatt zu lesen sind, Wissenswertes über Weinaunbaugebiete und Weine in Deutschand, der Schweiz sowie Italien erfahren.

Fotografisch abgelichtet sind auf den oberen Seiten der Kalenderblätter:

Eine Präsentation von Weinen des Weingutes Meßmer in Burrweiler bei Landau
Der mit Borke bedeckte Stamm einer Rebe
Fritz Keller vom badischen Weingut mit dem Weinkritiker Stuart Pigott
Weinberg im Frühling
Im Keller der Fattoria dei Barbi in Montalcino
Die idyllisch in den Weinbergen gelegene Burgruine Ehrenfels zwischen Rüdesheim und Assmannshausen
Weinberge in der Südpfalz
Grauburgundertrauben kurz vor der Weinlese
Alte Weine vom Weingut J.B.Becker aus dem Rheingau
Blick auf das in Weinberge eingebette Ribeauville
Weine vom Weingut Bercher-Schmidt aus Oberrotweil am Kaiserstuhl vor der herbstlichen Kulisse
Verschneite Weinberglandschaft bei Jenins


In den Texten wird man über Weinverkostung, sprich Degustation aufgeklärt. Man erfährt das Wichtigste zum Thema Rebschnitt und über das Anbinden, das als Erziehungssystem für die Reben angewendet wird. Der Wein aus Baden wird thematisiert. Hier bleibt das Genossenschaftswesen nicht unerwähnt, da ein Drittel der Rebfläche in Baden von Genossenschaftswinzern bearbeitet wird. Über die Tätigkeit des Winzers in den Weinbergen im Frühling wird auch berichtet. Hier erfährt man, was geschieht, wenn sich fünf Blätter entwickelt haben.

In einem kleinen Beitrag zur Toskana, dem Land der Sangiovese-Trauben, werden die dortigen wichtigen Weine genannt und ein Blatt später über den Rheingau und die dortige Riesling-Rebe informiert. 80% der Rebfläche im Rheingau ist übrigens mit der "Königsrebe" bepflanzt.

Die Kurzbeschreibung der Südpfalz in der Folge ist gut gelungen und dem Grauburgunder wird kurz darauf auch angemessen gehuldigt. "Ruländer", wie er mitunter bei uns genannt wird, soll vom Begriff her auf den Speyerer Kaufmann Johann Seger Ruland zurückgehen, der um 1711 die Verbreitung des aus der Champagne in die Pfalz gelangten Grauen Burgunders voran trieb.

Über Weinraritäten wird man aufgeklärt, bevor man einige Informationen zum Weingebiet Elsass und schließlich zum Weingebiet am Kaiserstuhl erhält. Dort sollen die ersten Reben im Jahre 1815 von einem Arzt gesetzt worden sein. Mittlerweile verfügen die Orte des Kaiserstuhls über eine Rebfläche von 4500 Hektar und stellen das größte Weinanbaugebiet Badens dar. Auf dem Dezemberblatt fragt Karin Lambert: "Haben Sie schon einmal einen Wein aus der Schweiz getrunken? Ja, sogar sehr guten, antworte ich ihr im Geiste. Weshalb der Wein aus der Schweiz so delikat schmeckt, erfährt man von der Autorin. Die Zauberworte heißen : Böden, Kleinklimata und natürlich gute Winzer.

Auf dem 13. Kalenderblatt sind auf der unteren Seite die Schulferien für alle Bundesländer Deutschlands aufgezeichnet.

Rezension: Häfen der Welt- Dumont 2011

Dieser wunderschöne Kalender mit traumhaften Fotos der Bildagentur Huber/R.Schmid zeigt auf den 12 Kalenderblättern folgende Häfen:

Hafen von Puerto de Mogan, Gran Canaria, Spanien
Yachthafen von Auckland, Neuseeland
Hafen von Hydra Stadt, Insel Hydra, Griechenland
Hafen von Honfleuer, Normandie, Frankreich
Hafen von Penzance, Cornwall, Großbritannien
Hafen von Portefino, Ligurien, Italien
Hafen von Paraty, Rio de Janeiro, Brasilien
Yachthafen von Cannes, Provence-Alpes -Cote d`Azur, Frankreich
Stadt und Hafen von Alesund, Norwegen
Yachthafen an der Golden Bridge, San Francisco, Kalifornien, USA
Hafen von Lerici, Legurien; Italien
Hafen von Uummannaq, Grönland, Dänemark

Diesen Kalender werden alle mögen, die an Fernweh leiden und gedanklich oder auch ganz real gerne auf Reisen gehen. Mir gefallen Panoramabilder wie jene vom Hafen von Honfleur in der Normandie oder von Portofino, Ligurien besonders gut, weil von ihnen eine gewisse Zeitlosigkeit ausgeht. Am besten gefällt mir allerdings die Ansicht des Hafens von Uummannaq und zwar der Gletscher wegen, die für mich Ausdruck brüchig gewordener Ewigkeit sind.



Die Kalendertage sind am unteren Ende des jeweiligen Blattes dezent in vier Sprachen angefügt.

Rezension: Rosen und Poesie

Zwölf pralle Rosenstäuße hat der Fotograf Achim Seiffert für diesen traumhaften Kalender abgelichtet. Pro Monat kann man einen Strauß schöner englischer Rosen bewundern und zwar jeweils im oberen Teil eines der aufklappbaren Doppelblätter.

Im unteren Teil sind die Kalendertage eines Monats festgehalten und es wurde Platz geschaffen für kleine Notizen. Zudem wird man mit Gedichten und anderen poesievollen Texten namhafter Dichter und Denker erfreut.


Einen kleinen Vers voller Weisheit hat Heinrich Heine verfasst:


Nichts ist vollkommen
auf dieser Welt,
der Rose ist der Stachel beigesellt;


Ich glaube gar die lieben Engel
im Himmel droben
sind nicht ohne Mängel


Dieser Vers korrespondiert mit einem Strauß "Eden Rose 85" und "Mimi Eden" .


In einer Dia-Show auf der linken Seite dieses Kalenderblogs können Sie einen Eindruck von der Schönheit der abgelichteten Rosen erhalten.

Rezension: Atmenpause

Diesen Kalender schenke ich einem Menschen, den ich aus vorangegangenen Leben bereits kenne und mit dem ich auf spiritueller Ebene immer verbunden bleiben werde, auch in kommenden Leben. Ich weiß, dass ihm die Bilder Freude bereiten werden, dass er die Motive zum Meditieren nutzen wird, insbesondere die Impression "Fjordland-Nationalpark". Ich kann seinen Wunsch gut nachvollziehen, für eine Weile in ein Kloster zu gehen, um Ruhe zu haben und nicht denken zu müssen, sondern den Bildern, die der Seele entsteigen Raum und Zeit zu geben, denn Wünsche dieser Art habe auch ich ab und an.
Ich stelle mir vor, dass die Motive auf dem Kalender solche Seelenbilder sind:
Fjordland-Nationalpark, Neuseeland
Acadia-Nationalpark, Maine, USA
Honshu, Japan
Hug Pont State Park, Oregon, USA
Connemara-Nationalpark, Irland
Mendocino Küste, Kalifornien, USA
Tessin, Schweiz
Ammerfälle, Bayern, Deutschland
Uinta National Forest, Utah, USA
Acadia-Naionalpark, Maine, USA
Golden Bay, Neuseeland
Chamonix, Haut-Savoie, Frankreich.

Die Kalendertage sind am untereren Ende des jeweiligen Kalenderblattes in vier Sprachen dezent festgehalten worden.

Ich erlaube mir an dieser Stelle Meditationsmusik einzubetten. Einen Eindruck von den Motiven können Sie der Dia-Show links auf dem Kalenderblog entnehmen.



Der Raben-Kalender für Tag in Jahr 2011

Dieser Abreisskalender für das Jahr 2011 erfreut den Leser jeden Tag mit einem klugen Gedanken eines namhaften Dichters oder Denkers aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Ferner erfährt man, welche Persönlichkeiten an einem bestimmten Tag geboren sind. Schon bemerkenswert, dass Oscar Wilde und Günther Grass am gleichen Tag zur Welt kamen oder auch Klaus Mann und Victor Hugo.

Einige nette Schwarz-Weiß-Illustrationen sorgen für eine visuelle Belebung des Kalenders, aber diese Bilder sind im Grunde nicht der Rede wert. Der zentrale Punkt sind die Gedanken.

Ich habe mir alle Sentenzen durchgelesen. Bei einigen blieben Fragen offen. Gerne würde ich mir von einem Schweizer die zitierten Worte Andreas Thiels bestätigen lassen, welcher sagt: "Wir Schweizer sind nicht freundlich, wir sind höflich. Die Höflichkeit ist eine grundlegend helevetische Tugend. Die Deutschen, bei deren Umgangsformen die Höflichkeit nicht zuvorderst steht, unterliegen dem Fehler, die schweizerische Höflichkeit als Freundlichkeit zu interpretieren." Ist das wahr? Was bedeutet es, wenn ein Mensch zwar höflich aber nicht nicht freundlich ist? Sagt er dann, entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen jetzt ein Messer in den Rücken ramme?

Gefallen haben mir die Fragen Otto Baumbergers: "Vielleicht ist Sentimentalität die Kehrseite der Herzenkälte? Oder der Denkfaulheit." Sentimentalität ist immer Ersatz für echtes Gefühl. Dass Sentimentalität die Kehrseite von Denkfaulheit sein könnte, ist mir bislang noch nicht in den Sinn gekommen, doch je länger ich darüber nachdenke, um so mehr muss ich Baumbergers Frage bejahen. Kein wirklich quirliger Geist lässt sich auf das schmale Brett seichter Gefühle zerren, sondern steht solchen Brettern immer skeptisch gegenüber.

Sloterdijk drückt sich endlich mal klar aus und verwirrt mich sofort: "Bekanntlich sind Menschen ebenso Konfliktvermeider wie Konfliktsucher, sie wollen den Frieden- und können ihn nicht ertragen." Stimmt das?

Die schönste Sentenz ist m.E. dem 22 September zugeordnet: "Verstanden zu werden, bringt Glück". Ich teile die Meinung Balzac nicht nur in diesem Punkt und wünsche allen Lesern, dass sie des Glückes verstanden zu werden teilhaftig werden. Mitunter ist es nicht einfach das Denken und Handeln seiner Gegenüber zu verstehen.Wir sollte uns alle bemühen allein schon des Glückes wegen, dass wir anderen schenken, ein Glück, das mitunter in unser eigenes Herz zurückkehrt und zwar ganz unsentimental.

Ein toller Kalender.

Rezension: Schönheit des Nordens - Dumont 2011

Cord Pape ist Internist und Kardiologe. Nachdem er seine Liebe zur Fotografie entdeckte, hat er immer wieder die "Schönheit des Nordens" in seinen traumhaften Bildern festgehalten. Primär mit einer Mittel-Format-Kamera von Hasselbad ausgerüstet realisiert er in erster Linie Fotografien in Norwegen, Island und Dänemark. Er soll dort die Einsamkeit, die landschaftliche Vielfalt und den ausgepräften Wechsel der Jahreszeiten sehr mögen.

Folgende Motive sind auf den 12 Kalenderblättern zu sehen:
Fugloyfjord, Nordland, Norwegen
Kjerringoy, Nordland, Norwegen
Andoya,Vesteralen, Norwegen
Eksingdalen, Hordaland, Norwegen
Oksfjorden, Troms, Norwegen
Kjerringoy, Nordland, Norwegen
Bergfjorden,Senja, Norwegen
Flakstadoya, Lofoten, Norwegen
Mosjoen, Nord-Trondelag, Norwegen
Rondane, Hedmark, Norwegen
Vestvagoy, Lofoten, Norwegen
Osterdalen, Hedmark, Norwegen

Die Motive zeigen ungewöhnliche Landschaftsimpressionen. Einsamkeit ist tatsächlich ein immer wiederkehrendes Thema dieser Bilder, selbst wenn im Vordergrund des März-Motivs Schlüsselblumen für eine fast heitere Stimmung sorgen. Eine Blumenwiese vor einem tiefblauen See, im Hintergrund schneebedeckte Berge oder ein einsames Holzhaus vor einem Bergmassiv, das von der Abendsonne in Rot getaucht wurde, ein verlassenes kleines Ruderboot im Wasser und ein Regenborgen, der seine Schönheit nur nur für den Fotografen offenlegt, machen die "Schönheit des Nordens" aus, die für mich Ausdruck unendlicher Ruhe ist. Der Anblick dieser Bilder lässt den Alltag vergessen. Während ich mir die Bilder ansah, habe ich Peer Gynth auf einer CD gehört. Ich habe mir erlaubt mein Lieblingsstück unterhalb der Rezension einzubetten.

Die Kalendertage jedes Monats sind gut lesbar in vier Sprachen am unteren Rand der Blätter festgehalten worden.







Rezension: Deutsches Wattenmeer- Impressionen des Weltnaturerbes- 2011

Der Fotograf Jochen Knobloch bringt dem Betrachter dieses sehr imposanten Kalenders anhand von 12 Motiven das deutsche Wattenmeer nahe.
Abgelichtet sind :
Das Schleswig-Holsteinsche Wattenmeer
Kampen mit Resurant Wonnemeyer, Sylt
Robbenbank zwischen Juist und Nordeney
Die Warf Oland, Schleswig -Holstein
Nord-Ostsee-Bahn auf dem Hindenburgsamm, Sylt
Leuchtturm Westerheversand, Westerhever
Borkum
Segelkarren-Rennen auf dem Rochelsand, Sankt-Peter-Ording
Restaurant "Seeleiste" am südlichen Strand, St. Peter Ording
Insel Föhr
Norderney
Schleswig-Holsteinsches Wattenmeer

Unter dem Watt versteht man übrigens den bis zu 30 km seichten Saum der niederländisch -deutschen Nordseeküste. Bei Ebbe liegt er ganz oder teilweise trocken und wird bei Flut vom Wattenmeer überspült.

Die Bilder zeigen die weitverzweigten Priele, den Schlick, die feuchten Sandlandschaften, Robben, die sich in der Sonne räkeln, ein Leuchtturm inmitten begrünter Abflussrinnen der Gezeitenströme und andere Impressionen mehr.

Am unteren Ende jedes Kalenderblattes sind die Kalendertage dezent verzeichnet. Die Fotos eignen sich gut dazu, sie am Ende des Jahres zu rahmen und zu verschenken...

Rezension: Wege am Meer- Ein Foto-Kunstkalender für 2011 von Rainer Groothuis

Der Fotograf Rainer Groothuis wartet auf diesem Kalender mit zwölf Schwarz-Weiß-Fotos auf, die Motive mit folgenden Titeln zeigen:

Im ostfriesischen Wattenmeer
Am Darßer Weststrand
Blick auf den Vesuv, Hafeneinfahrt Neapel
Fotografiert auf Bornholm
Fotografiert auf Usedom
Fotografiert auf Zeeland
Fotografiert auf Fischland, bei Dierhagen
Fotografiert auf Zeeland
Fotografiert im Ostland von Nordeney
Fotografiert an der Atlanticküste der Bretagne
Fotografiert bei Santa Maria die Castellabata
Fotografiert auf dem Lido vor Venedig

Den 12 eindrucksvollen Bildern, von denen Sie im Rahmen einer Dia-Show am linken Rand des Blogs einen Eindruck gewinnen können, sind Gedichte und Prosatexte beigefügt. Es handelt sich hierbei um:

Björnstjerne Björnson (1832-1010) Das Meer
Theodor Storm (1817-1888) Meeresstrand
Ferdinand Gregorovius (1821-1891) Corsica
Theodor Storm (1817-1888) Psyche
Johann Gaudenz von Salis -Seeweis (1762-1834) Lied zu singen bei einer Wasserfahrt
Ödön von Horvath (1901-1938) Neue Wellen
Victor Hugo (1802-1885) De Wundergrotte
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Gesang der Geister über den Wassern
Charles Baudelaire (1821-1867) Der Mensch und das Meer
Friedrich L v. Stolberg (1750-1819) Lied auf dem Wasser zu singen für mein Auge
Stefan George (1868-1933) Wellen
Rainer Maria Rilke ( 1875-1926) Lied vom Meer 1908.

Wiedergeben möchte ich an dieser Stelle den "Gesang der Geister über den Wassern " von J.W. von Goethe

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.
Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Den künstlerisch wertvollen Fotos und schönen Texten sind sehr dezent die Tage eines jeden Monats an der rechten unteren Ecke der jeweiligen Kalenderblätter beigefügt worden.

Rezension: Dresden und die Sächsische Schweiz- Dumont 2011

Dieser Kalender stellt anhand von 24 Motiven- 12 große und 12 kleine Bilder - Dresden und die sächsische Schweiz vor. Der Kalender enthält 12 aufklappbare Doppelblätter. Im oberen Teil sind die großen Motive platziert. Im unteren Teil ist Platz geschaffen worden für die Kalendertage und für Felder, in denen man kleine Tagesnotizen machen kann und für jeweils ein kleines Motiv sowie Bildbeschreibungen in deutscher, englischer und französischer Sprache.


Im Januar kann man den verschneiten Zwinger am Abend bewundern. Auf der Treppe des Französischen Salons liegt Schnee. Ganz nebenbei wird man informiert, dass der Zwinger im Grundriss ein Rechteck ist, das in der Mitte von einem zweiten, sehr schmalen Rechteck mit halbrunden Abschlüssen geschnitten wird.

Einblicke erhält man beim kleinen Januarbild in einen der Räume, in denen die Porzellansammlung im Südteil des Zwingers untergebracht ist. Hier kann man mehr als 20. 000 Exponate aus sechs Jahrhunderten bewundern.

Auf den Folgeblättern lernt man das Neustädter Elbufer im Frühlingsschmuck kennen (großes Bild) und erfährt im Text zum kleinen Bild, dass das "Japanische Palais" seinen Namen der fernöstlich geschwungenen Dachform verdankt.

Die Basteifelsen bei Rathen sollen typische Felsformationen für den Nationalpark Sächsische Schweiz sein.

Unmöglich an dieser Stelle auf aller Motive einzugehen. Schade, dass man das Luftbild des Zwingers nur im kleinen Format sehen kann.

Schloß Pillnitz im Frühling finde ich überaus idyllisch. Imposant erscheint mit das Elbtal mit der Festung Königstein. Der Wall, von dem die Festung umgeben ist, soll bis zu 43 m höher sein als das Land ringsum.

Mit großem Interesse habe ich mir das Foto von der "Gläsernen Manufaktur" angesehen, nicht zuletzt, weil ich in diesem futuristisch anmutenden Bau im Winter 2002 an einem Abend sehr gut gegessen habe. In diesem Gebäude werden übrigens Fahrzeuge der automobilen Spitzklasse des VW-Konzerns endmontiert.

Ein Blick auf die Elbe und auf den Bogenschützen am Königsufer, ein weiterer auf die Semperoper erinnern an die alte Pracht von Elbflorenz. Die Frauenkirche darf man auch bewundern und sich in eine Stadtkarte vertiefen, die verdeutlicht, wo genau in der Stadt sich all  die vielen der abgelichteten Bauwerke befinden.

Wenn ich das nächste Mal nach Dresden reise, werde ich mit Sicherheit Schloss Pillnitz besuchen. Einst wurden dort rauschende Hoffeste gefeiert heute soll der Garten ein beliebtes Ausflugziel sein.

Rezension: Wassergärten- Jürgen Becker- Dumont 2011

Der Fotograf Jürgen Becker erfreut die Betrachter dieses Kalenders mit Wassergärten. Auf den 12 Kalenderblättern sind traumhafte Motive festgehalten, die mich an Märchenlandschaften erinnern.
Bevor ich auf das ein oder andere der Bilder näher eingehe, möchte ich kurz auflisten, um welche Gärten es sich handelt und wo sie aufgenommen worden sind.

Japanischer Garten, Leverkusen, Deutschland
Garten Bahl, Design Jenssen/Bahl, Deutschland
Garten Wenninger, Design Volker Püschel, Deutschland
Garten Nelissen, Design Dick Beijer, Niederlande
Garten Greve, Niederlande
Garten Roeloffs, Niederlande
Garten van den Branden, design A.J. van der Horst, Niederlanden
Garten Cornilly, Belgien
Garten Suhrborg, Design Konrad Wittich, Deutschland
Garten Deferme, Belgien
Garten van Steeg, Design Piet Oudolf, Niederlande
Japanischer Garten, Leverkusten Deutschland

Besonders angetan bin ich vom Garten Nelissen, der nicht grundlos zum Titelbild gewählt worden ist. Der Seerosenteich ist von Kübelpflanzen umrandet. In Form gebrachter Buchs und Rosen sorgen für ein hübsches Dekor. Eine rosa Ramblerrose rankt sich an den Ästen eines alten Baums entlang und sorgt für Schatten um die Mittagszeit, wenn die Besitzer in den Korbstühlen lesen oder ein Schläfchen halten.

Ein Blütenmeer in Rot- und Rosatönen spiegelt sich in dem Seerosenteich des Gartens Roeloff. Selten habe ich solch üppige Hortensienbüsche gesehen. Der Besitzer des Gartens muss sich wie im Paradies fühlen , wenn er sich in seinem Korbsessel räkelt und Erdbeerbowle trinkt.

Ohne Frage ist der edelste der Wassergärten der Garten van der Branden. Dieser Garten könnte von Le Notre kreiert worden sein. Alle Bäume und Sträucher sind in Form gebracht, nur die weißen Rosen dürfen lustvoll blühen.

Die Kalendertage in vier Sprachen am unteren Ende des Kalenderblattes dezent platziert worden.

Rezension: Schottland 2011- Dumont

Dieser wundvolle Kalender zeigt dem Betrachter die landschaftliche Schönheit Schottlands. Dem Dumont-Produkt sind übrigens 3 Postkarten mit Schottlandmotiven beigefügt.

Die 12 Fotos hat der in Dortmund geborene Fotograf Axel M. Mosler realisiert, der in seiner Geburtsstadt Photographie studierte. Fester Bestandteil seiner Arbeiten sind Panoramafotographien, in denen er meisterlich die Aura einer Landschaft einzufangen versteht.

Die Motive dieses Kalenders sind:

Loch Leven, Grampen Montains, Westhighland

Portree, Isle of Skey, Inner Hebrides

St. Abb`s Head, The Borders, South East Coast

Traigh Mor, Barra Island, Outher Hebrides

Trotternish, Isle of Skey, Inner Hebrides

Durness, North Coast

Crovie, North East Coast

Floors Castle, Kelso, The Borders

Queen`s View, Loch Tummel, Grampian Montains, Highlands

Cuillin Mountains, Isle of Skye, Inner Hebrides

Castle Stalker, Loch Linnhe, West Highlands

Tiumpan Head Lighthouse, Isle of Lewis, Outhe Hebrides

Die Landschaften zeigen sehr viel Grün, auch Wasser. Hin und wieder kann man idyllische Häuser und einsame Schlösser erblicken. Jedes Bild strahlt Ruhe aus, vielleicht, weil der Fotograf auf Menschen verzichtet hat.

Ein kleiner, unscheinbarer Streifen am unteren Bildrand ist für die Kalendertage reserviert. Die Botschaft lautet: Was sind Tage, was sind Monate, was ist ein Jahr, gemessen an der Ewigkeit, die durch diese Motive zum Ausdruck kommt?