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Rezension:Rühr mein Herz, o sprich mit mir 2012: Naturbetrachtungen (Kalender)

Dieser Kalender ist anlässlich des 100. Geburtstages des 1994 verstorbenen Schriftstellers Erwin Strittmatter seitens des Dumont-Verlages auf den Weg gebracht worden.

Der Kalender besteht aus 12 Kalenderblättern, die zauberhafte Naturmotive unterschiedlicher Fotografen zeigen. Bei den Motiven handelt es sich um Landschaftsbilder, Aufnahmen schöner Blüten, Fotos von Tieren und einem Bild, auf dem man einen Ast sieht, der dick behangen ist mit prallen Pflaumen. Die Blätter sind saftig grün. Paradiesisch.

Unterhalb dieser Fotos hat man Gelegenheit Prosatexte von Erwin Strittmatter und Gedichte von seiner Frau Eva zu lesen. Immer im Wechsel. Es sind Naturbetrachtungen, die die beiden textlich verarbeitet haben.

Da Erwin Strittmatters 100 Jahre alt wird, zitiere ich einen kleinen Prosatext von ihm, der unterhalb eines Baumfotos zu lesen ist:
"Erst wenn ich auch die Wurzeln eines Baumes
Beschreibe und die Gründe seiner Gespreiztheit andeute
und erzähle, weshalb ein Ast so wuchs, wie er wuchs,
und weshalb er nicht anders wachsen konnte, habe ich
einen Baum künstlerisch bewältigt, habe ich ihn gemacht."

Die Kalendertage sind seitlich pro Blatt gut lesbar verzeichnet.

Empfehlenswert.

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Rezension:: Besondere Frauen und ihre Gärten 2012: Wandkalender (Kalender)

Schon als Kind empfand ich einen Garten stets als ein Paradies und hielt mich nicht nur im Garten meiner Mutter, sondern auch in den Gärten unserer Nachbarn auf. Es waren keine typische Blumen-, sondern auch immer Nutzgärten, durch die man begriff, dass Obst und Gemüse nicht aus der Dose oder dem Glas kommt, wie Kinder im Hier und Jetzt dies mitunter annehmen. Die Gärten ersetzten heutige Spielplätze, was unsere Mütter gutmütig akzeptierten.

Frauen und Gärten stellen seit biblischen Zeiten gedanklich eine Einheit. Suchen manche Frauen Ruhe im Garten und möchten dort lesen oder meditieren, suchen andere Frauen den Kontakt mit der Erde, weil ihr grüner Daumen kribbelt. Gemeinsam ist allen Frauen, die Gärten anlegen und sich um diese kümmern, etwas sympathisch Bodenständiges.

Auf den Kalenderblättern werden übrigens Gartenausschnitte von Gärten nachstehender Damen gezeigt: Catherine Gräfin Matuschka, Ursula Schnitzke-Spijker, Rendel Carton, Monika Kasberger, Eva Demski, Hannelore Mattison Thompson, Viktoria Freifrau von dem Bussche, Brigitte von Boch, Gaby Hauptmann, Claudia Wolf, Anke Kuhbier und Liz Mohn.

Man erfährt am unteren Rand der Bilder stets, wer die genannten Damen sind und welche Idee jedem einzelnen Garten zugrunde liegt. So hat die Schriftstellerin Eva Demski mit ihrem Garten inmitten von Frankfurt die Vorstellung einer grünen Oase geschaffen, in der sogar Zitronen blühen. Das hätte der Frankfurter Johann Wolfgang von Goethe sicher begeistert.

Einem Paradies, in dem sich Elfen gewisss wohlfühlen, ist der Garten der Vergänglichkeit von Viktoria Freifrau von dem Bussche, Herrin auf Schloss Ippenburg. Einen Garten, wie dieser ist die Verbeugung vor der Natur. Rousseau wäre entzückt gewesen, von der Grundaussage dieses Paradieses, der dem Leben und dem Tod und den vielen Facetten der Natur gleichermaßen huldigt.

Die Vorsitzende der Bertelsmann-Verwaltungsgesellschaft Liz Mohn ist Eigentümerin eines sehr schön angelegten Parks, der offenbar viele Skulpturen beherbergt, die als Paare auftreten und mir sehr viel Positives vom Innenleben dieser sehr einflussreichen Frau berichten.

Am unteren Rand der Kalenderblätter sind dezent sie Kalendertage verzeichnet.

Empfehlenswert.


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Rezension: Die schönsten Buchhandlungen Europas 2012 (Kalender)

Die zwölf Bilder dieses wundervollen Dumont-Kalenders hat der Fotograf Reto Guntli realisiert. Dargestellt sind dir schönsten Buchhandlungen Europas.

Wir alle wissen, dass durch den Internetbuchhandel die Zeiten der schönen Buchhandlungen fast schon der Vergangenheit angehören. Die Welt hat sich verändert und wir mit ihr.

Wir haben nur noch selten Zeit und Gelegenheit in solch alten Buchhandlungen zu stöbern und uns von kundigem Personal beraten zu lassen.

Zu Semesterferienzeiten hielt ich mich einst viele Stunden in Buchhandlungen auf, um mir einen Überblick über Sortimente zu verschaffen und mit Buchhändlern über Bücher zu reden. Erinnerungen für die Parkbank.

Kalendermotive, wie die vorliegenden sind ein Stückweit Nostalgie. Diese Bilder sollte man zu Jahresende nicht wegwerfen, weil sie sich als Dokumente des nur noch wenige Jahre andauernden Gestern eignen.

Besonders beeindruckt bin ich von der Buchhandlung "Selexys Dominicanen" in Maastricht, die sich im Innenraum einer 800 Jahre alten Dominikanerkirche befindet. Diese Buchhandlung würde ich gerne mal besuchen. Übrigens finde ich es nicht verwerflich, wenn mit Büchern in einer alten Kirche gehandelt wird, habe aber ein gewisses Problem damit, dass man dort, wo einst die Messe zelebriert wurde, heute Kaffee und Kuchen zu sich nimmt.

Ich möchte an dieser Stelle nicht die Motive aller Blätter beschreiben, sondern nach dem Ort suchen, an dem ich mich am liebsten aufhalten würde. Ich meine fast, dass mich das "Antiquariat Burgverlag" in Wien am meisten anzieht. Alte Bücher erzählen Geschichten, besonders dann, wenn sie kleine Notizen von Voreigentümern enthalten. Nostalgisch ist die alte Registrierkasse am Eingang und der herbstliche Blumenstrauß erinnert an das Alter der Bücher.

Gehören heute Buchhandlungen der Art, wie sie auf dem Kalender gezeigt werden, fast schon der Vergangenheit an, so werden es morgen die Bücher sein.

Die neue Welt gehört dem Internet. Alles wird früher oder später entmaterialisiert werden. Möglicherweise sogar wir selbst. Die Welt wird ein Gedanke sein, so wie am Anfang als sie erschaffen wurde. Keine Sorge, es dauert noch ein bisschen:-))

Die einzelnen Tage eines Monats sind in vier Sprachen (in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch) am untereren Rand der Kalenderblätter jeweils dezent vermerkt.

Ein schöner Kalender.

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Rezension:Together. Turnowsky Kinderkalender 2012 (Kalender)

Dieser zauberhafte Dumont- Kalender 2012 von Turnowsky trägt den Titel "Kinder der Welt". Verschenken werde ich ihn an den kleinen Sohn meiner Cousine, der im Oktober 4 Jahre alt wird. Ich habe in meinem bisherigen Leben noch nie einen solch fantasievollen Kinderkalender gesehen und studiere seit einer Stunde bereits mit viel Freude die hübschen Motive, die von Kindern aus aller Welt gemalt worden sind.

Jedes Blatt erzählt eine kleine Geschichte. So sieht man beispielsweise im Monat Februar einen verträumten Prinzen, auf den wunderschöne Blüten herabregnen und im Monat März zahlreiche Symbole für die Liebe und für das Erwachen der Natur. Manches auf den Motiven wirkt wie aufgeklebt und ist es wohl auch. Es wird immer mit bunten Farben und Gold und Silber gearbeitet, so dass Eindrücke entstehen, die nicht nur Kinderherzen berühren.

Die Vögel, die Schmetterlinge, alle Tiere haben menschliche Gesichter. Die Natur auf den Motiven ist in ihrer Gesamtheit beseelt und dass die Schildkröte einen bunten Panzer trägt, wundert noch nicht einmal den kleinen Affen, der zwei Herzen in den Händen hält.

Eine Nixe bei Nacht über dem Wasser in einer Hängematte zwischen zwei Palmen schaukelnd, während Fische vergnügt im Wasser silberne Luftblasen produzieren, erfreut, wie man einer Seitennotiz entnimmt, Tom aus Tel Aviv, Noma aus Russland und andere Kinder, die in erster Linie ihr kindliches Lachen vereint und der Spaß am gemeinsamen Malen.

Jedes der Bilder wurde offenbar von mehreren Kindern gemalt. Ein Blümchen von Lili, ein Häschen von Floor, eine Sonne von wiederum einem anderen Mädchen oder kleinen Jungen.

Was Kinder und Erwachsene bei diesem gelungenen Kalenderprojekt lernen ist, dass man gemeinsam wunderbare Dinge produzieren kann, wenn man der Fantasie freien Lauf lässt und sich gegenseitig akzeptiert und respektiert. Wenn die kleine Maria aus Venezuela mit der kleinen Kroatin Noa ein Bild malen kann, müssten wir Analoges im Alter von Methusalem doch auch zu Wege bringe, oder?

Empfehlenswert.

PS: Die Bilder sind so schön, dass man sie nach Ablauf eines Jahres als Einzelmotive unter Glas bringen sollte, sei es um ein Kinderzimmer zu dekorieren oder aber auch, um den Kindern im Kindergarten eine etwas Hübsches zu schenken.

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Rezension:Weinaromen 2012 (Kalender)

 Jede Rebsorte verfügt über spezielle Aromen und genau diese Aromen sind Gegenstand der Betrachtung des Dumont-Kalenders "Weinaromen", 2012.

In Weingläsern werden auf 12 Kalenderblättern stets die Lebensmittel gezeigt, die man beim Goutieren des jeweiligen Rebensaftes als Duft sowie Aroma in der Nase und im Mund hat. Dabei sehen die Arrangements im Glas sehr appetitanregend aus, so etwa bei einem Riesling, der beispielsweise nach Apfel, Zitrone, Aprikose, Mirabelle, Ananas, Birne, Limette, Gänseblümchen, Schiefer und Feuerstein schmecken kann oder aber eines Rotweines aus der Sangiovese-Traube, z.B. ein Chianti classico, der Aromen von Kirsche, Brombeere, Himbeere, Heu, Wacholder, Vanillestange, Chili, Kaffee, Bitterschokolade, Lakritze, Zeder und Graphit zu enthalten vermag.

Mich fasziniert diese Aromenfülle in Gläsern visualisiert zu sehen. Jeder Weinkenner weiß natürlich, dass ein Gewürztraminer nicht immer nach Grapefruit (Schale), Birne, Feige (getrocknet), Aprikose, Litschi, Rose, Minze, Zimt, Gewürznelke und Feige schmecken muss, aber es besteht die Möglichkeit und diese gilt es zu erkunden.


Den Weinkalender werde ich im kommenden Jahr dort platzieren, wo ich mit meinem Gatten am liebsten Wein trinke und ich weiß schon jetzt, dass es abendfüllende Diskussionen geben wird, ob der Grauburgunder im Glas nicht noch andere Noten enthält als die auf dem Kalender aufgeführten.

Das Design des Kalenders ist nicht nur geschmackvoll, was die Glasgestaltung plus Inhalt anbelangt. Auch hat man die Kalendertage harmonisch eingebunden.

Ein ideales Mitbringsel für Weinfreunde.

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Rezension:Heimische Schmetterlinge Long Size Kalender 2012 (Kalender)

 "DuMonts Heimische Schmetterlinge 2012" ist ein Jahreskalender, der aus zwölf Kalenderblättern besteht. Dieser Kalender ist 69 cm lang sowie 34 cm breit und enthält zauberhafte Motive, die stark vergrößerte Schmetterlinge auf Blüten oder Pflanzen zeigen.

Zu sehen sind konkret der Braune Waldvogel, das Sexfleckwidderchen, der Geißklee-Bläuling, der Wachtelweizen-Scheckenfalter, der Braune Feuerfalter, das Tagpfauenauge, der Dukatenfalter, der Schwalbenschwanz, der Natterwurz-Perlmuttfalter, der Geißklee-Bläuling, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und das Schachbrett.

Jedes einzelne Kalendermotiv strahlt eine wundervoll sommerliche Stimmung und mit ihr viel Lebensfreude aus.
Man ist von der Zartheit der Flügel der gezeigten Falter berührt und sollte sich den Kalender am besten ins Büro hängen, weil der Blick auf die jeweiligen Motive schon am frühen Morgen für gute Laune sorgt.

Der Bildhintergrund ist zumeist in einem hellen, beruhigenden Grün gehalten. Auf einer blühenden Orchideenrispe turteln beispielsweise zwei Wachtelweizen-Scheckenfalter, während auf einem anderen Kalenderblatt ein farbenprächtiger Schwalbenschwanz an rosa blühender Erika saugt.

Es lohnt sich, die einzelnen Schmetterlinge in ihrer Struktur und Farbe genau zu studieren, weil man die Chance erhält, Werke eines großen Künstlers kennenzulernen.

Wir müssen diesen Künstler nicht benennen, aber wir sollten uns vor ihm verneigen und uns fragen, weshalb er uns Jahr um Jahr mit den zauberhaften Schmetterlingen erfreuen möchte. Ich vermute, er will uns damit sagen, dass er uns alle sehr liebt und dass unsere Seele, wenn wir wollen, einem bunten Schmetterling gleichen könnte.

Am unteren Rand sind die Tage des jeweiligen Monats sehr dezent aufgelistet.

Empfehlenswert.

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Rezension:„Lebenszeichen 2012“ – der neue Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker.

„Projekte der Hoffnung“ sind Thema des neuen Bildkalenders „Lebenszeichen 2012“ der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

Mit farbenprächtigen, zumeist exotisch anmutenden Bildern und mit  sehr informativen Texten auf den Rückseiten der Monatsblätter erzählt er Erfolgsgeschichten von Selbsthilfe-Initiativen, die Ureinwohner oder Minderheitenangehörige auf die Beine gestellt haben. Ihre Gesichter auf den Fotos leuchten vor Freude, Stolz oder auch Dankbarkeit.

Sie haben ihre Projekte mit viel Mut, Kreativität und Beharrlichkeit vorangetrieben und sich so aus eigener Kraft ein bescheidenes Auskommen erarbeitet, sich weitergebildet oder ihren Kindern den Besuch einer Schule ermöglicht.

Die außergewöhnlichen Bildmotive des Kalenders laden den Betrachter dazu ein, sich intensiver mit den Berichten über die Situation der Cherokee (USA), Maya (Mexiko), Maasai (Kenia), Tuareg (Niger), Dongria Kondh (Indien), Tau Ta´a (Celebes/Indonesien), Roma in Europa oder der Menschen in Ladakh, Sibirien und anderen Ländern zu beschäftigen und in ihre uns fremde Welt einzutauchen.

Denn es kommen auch Angehörige dieser Volksgruppen selbst zu Wort, die authentisch schildern, wie ihnen der Spagat zwischen ihren Traditionen und der „modernen“ Industrie- und Kommunikationsgesellschaft gelungen ist.

Er ist ideal auch als Geschenk für Verwandte und Freunde.

„Lebenszeichen 2012“ ist erhältlich bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (www.gfbv.de), Postfach 2024, 37010 Göttingen, Tel: 0551 49906-26, Fax: 0551 58028, E-Mail: c.rach@gfbv.de und kostet: 19,90 Euro (zzgl. 4,50 Euro für Verpackung und Versand)
Lebenszeichen 2012: „Projekte der Hoffnung“

Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)

13 Farbbilder (44x32 cm/ Querformat)

Rückseitig: informative Texte mit zahlreichen Farbfotos

Verkaufspreis: 19,90 Euro (zzgl. 4,50 Euro für Verpackung und Versand)

„Lebenszeichen 2012“ – der neue Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker.




Rezension: Augenblicke - Buch-Kalender 2012 (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Paulo Coelho, den ich wegen seiner weisen Gedanken sehr mag, hat für das Jahr 2012 jetzt bereits einen Buchkalender herausgebracht, den er "Augenblicke" nennt.

Das Buch besticht durch hübsche, farbenfrohe Illustrationen der kolumbianischen Künstlerin Catalina Estrada, die zum Meditieren anregen und gute Laune machen. Estradas Bilderwelten muten paradiesisch an.

Ein Damen-Kalender mit diesen Motiven eignet sich natürlich nicht als Business-Terminplaner für Geschäftsfrauen, aber als Buchkalender für private Eintragungen. 10 Zeilen sind für jeden Tag vorgesehen. Die einzelnen Seiten enthalten jeweils reizend verspielte Blumen-, Pflanzen- und Tiermotive, zudem hat man immer wieder Gelegenheit sich in Sentenzen Coelhos aus seinen Büchern zu vertiefen, die die Weisheit des lateinamerikanischen Schriftstellers dokumentieren.

Was sind weise Gedanken ?

Drei Beipiele möchte ich aus dem Buch zitieren:

"Wenn wir einen Verlust erleiden, bringt es nichts, zu versuchen, das, was nicht mehr da ist, wiederzubekommen, es ist besser den großen, frei gewordenen Raum zu nutzen und ihn mit etwas Neuem anzufüllen."

"Wenn wir uns rächen, können wir allenfalls unseren Feinden gleich werden, während wir im Verzeihen mehr Weisheit und Intelligenz zeigen."

"Wenn wir lieben, verändert sich die Welt. Das Licht der Liebe vertreibt die Finsternis und Schuld."

Auf der Vorder- und Rückseite des Buches befinden sich Faltklappen, in denen sich Quittungen und dergleichen verstauen lassen.

Zweckmäßig und brauchbar. Empfehlenswert.

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Rezension: 365 Tage mit Feng Shui- Katrin Möller

Dieses Buch enthält 365 textlich gut nachvollziehbare Tipps, wie man seine Wohnung mittels Feng Shui-Kriterien sinnvoll gestalten kann. Die 365 hübschen Fotos von Andreas von Einsiedel zeigen, dass das Wohnen im Geiste von Feng Shui ein angenehmes Wohnen darstellt.


Katrin Möller verdeutlicht eingangs, worum es bei Feng Shui eigentlich geht und was man konkret unter dem Prinzip des Bagua zu verstehen hat. Aufgeklärt wird man nicht zuletzt über die Lebensenergie Chi und auch darüber, wie das Chi sanft durch die Wohnung schlängelt. Sofern das Chi beschwingt durch die Wohnung tanzt, erfüllt es unser Haus mit lebendiger Kraft und Freude.


Man wird gut aufgeklärt über alle Hilfsmittel, die den Fluss der Lebensenergie Chi lenken. Aufgezählt werden: Lichtquellen, Spiegel, Kristalle, Klang, Pflanzen, Blumen, Tiere, Wasser, Mobiles und alle bewegten Objekte, Farben etc, (vgl.: S. 7) und erhält eine Idee von der Harmonie, die durch Yin und Yang entsteht.

Themen des Buches, die sich in kleinen Texten und in Fotos widerspiegeln, sind u.a.: Chi-Fluss, verschiedene Baguabereiche, Mobiles, Pflanzen und Blumen, Spiegle, Räume etc.

Auf den linken Seiten dieses immerwährenden Kalenders hat man Gelegenheit kleine Notizen und Geburtstage einzutragen und bekommt unter Feng- Shui- Aspekten jeweils das Bild auf der rechten Seite näher erläutert.

Man erfährt, dass Blumen das Energieniveau im Raum heben und anregend auf die einzelnen Baguabereiche im Haus wirken. Trockenblumenstäuße stehen allerdings im Feng Shui- Denken für vertrocknetes Leben. Die Energie, die von Trockensträußen ausgeht, ist demnach negativ.


Das Buch enthält eine Fülle von Anregungen, mittels derer man seine Wohnung oder sein Haus harmonisch zu gestalten vermag. Dass die Feng Shui-Gestaltung den Energie-Fluss steigert, halte ich für denkbar und habe auch schon entsprechende Eigenerfahrung gemacht. Kräuter sollen gute Chi-Anreger sein und auch Farben, wie etwa Orange oder Gelb. Letzteres kann ich bestätigen.

Immer wieder findet man unterhalb der Bildbeschreibungen auch begleitende Zitate, wie etwa nachstehende Sentenz von Konfuzius, über die es sich nachzudenken lohnt: "Die Natur der Menschen lässt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern." (Konfuzius)





Von Foto zu Foto verstärkt sich mein Eindruck, dass es sich lohnt, seine Wohnung aufzuräumen und mit frischen Blumen zu versehen, wenn man sie mit guter Energie aufladen möchte. Dass der Garten eine Art Zweitwohnung ist, habe ich schon immer so gesehen und dass der Garten oft der Spiegel der Seele ist, ebenfalls. Die Feng Shui-Anwendung für den Garten finde ich sehr gelungen.







Schön sind die vielen Anregungen für hübsch eingerichtete Schlafzimmer und die vielen prachtvollen Blumenarrangements in Vasen, auch die bepflanzten Terrakottatöpfe an Hauseingängen. Begeistert bin ich von der Tischdekoration der gezeigten Esstische, von den lichtdurchfluteten Räumen und all dem Positiven, das auf den Bildern sichtbar wird.






Ein inspirierendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Bilder: Mit freundlicher Genehmigung ©Verlagsgruppe Random House GmbH 

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Rezension: Der immerwährende Kalender

Diesen sehr schönen immerwährenden Kalender nutze ich zukünftig dazu, Geburtstage von Verwandten, Freunden und Bekannten festzuhalten.

Der Kalender ist geschmackvoll gestaltet und enthält genügend Platz, um an jedem Tag im Jahr weit mehr als nur einen Geburtstag aufzunotieren. Von Verlagsseite aufnotiert sind bereits zahlreiche Geburtstage von namhaften Schriftstellern und Dichtern.


Im Untertitel des hübsch illustrierten Buch- Kalenders steht "Mit Literatur durch das Jahr". Was heißt das? Immer wieder sind kleine Gedichte, Textstellen und Aphorismen in das Buch mit ansonsten leeren Blättern eingestreut.


Dabei hat mir eine Sentenz von Friedrich Schlegel besonders gut gefallen:
"Je mehr man schon weiß, je mehr
hat man noch zu lernen
Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen n gleichem Grade zu,
oder vielmehr das Wissen
des Nichtwissens."

Den Gedanken Schlegels kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Wirkliches Wissen hat Demut zur Folge, Halbwissen hingegen unendliche Arroganz.

Mir gefällt, dass man im Monat Mai ein sehr witziges Liebesgedicht von Heinrich Heine aufnotiert hat und im Juli ein im Grunde tiefsinniges Gedicht von Joachim Ringelnatz, das mit den Worten endet: "Vergiss dich. Es soll dein Denken/Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf."

Spätestens seit Tolle wissen wir, wer im Jetzt lebt, ist frei von Sorgen. Ringelnatz machte in seinem Gedicht schon vor langer Zeit auf diese Tatsache aufmerksam.

Dass eine Textstelle aus Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" gewählt wurde, um eine literarische Herbstimpression wiederzugeben, finde ich sehr lobenswert und dass man auf ein Quellenverzeichnis nicht verzichtet hat, ebenfalls.

Goethe hat Recht, wenn er sagt: "Nichts ist höher zu schätzen als der Wert des Tages", denn mit jedem Tag hat man die Chance zu einem Neuanfang, bei dem man nicht nur neue Projekte im Auge haben sollte, sondern auch ein immer friedfertigeres Miteinander auf der Basis von toleranter Akzeptanz und Respekt. Man kann so viel Gutes auf den Weg bringen, wenn man gemeinsam an einem Strang in die gleiche Richtung zieht.

Empfehlenswert.


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Rezension: Prinz Apfel 2011

Letzte Woche erhielt ich eine Mail, aus der ich kurz zitiere:

"Wir (die Hofdiener des Prinzen: Jasmin, Birgit und Mathias) haben ein kreatives Projekt aus eigener Kraft und neben Fulltimejob und Studium entwickelt. Dieses Projekt heißt Prinz Apfel. Es handelt sich um einen kreativen Taschenkalender für das Jahr 2011. Das Projekt war vor einigen Jahren ein reines Studentenprojekt. Es wurde immer größer und nun haben wir den Sprung zu einer höheren und professionelleren Ebene gewagt. Und dabei brauchen wir Ihre Unterstützung. Vielleicht könnten Sie auf Ihrer Homepage einen kleinen Artikel über uns veröffentlichen? Der Prinz und wir wären über jede Art der Verbreitung dankbar. Und der Prinz Apfel Kalender passt bestimmt gut zu ihren weiteren Kalendervorstellungen.


Es handelt sich beim "Prinz Apfel" um einen kreativen Taschenkalender mit 53 verschiedenen Illustrationen (eine für jede Kalenderwoche). Tanzen kann der Prinz Apfel nicht, aber er kann Euch den Tag versüßen! Es steckt sehr viel Liebe in diesem Projekt und die möchte der Prinz auch weitergeben. Dieses Jahr gibt es den "Prinz Apfel Kalender" in 3 Formaten: DIN A5, DIN A6 und DIN A3."


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Dieses Projekt hat mich sofort interessiert und ich schrieb "Prinz Apfel" genau dies zurück und schrieb weiter, dass ich das Produkt allerdings nur dann rezensiere, sofern es mir gefallen würde.

Junge Menschen, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, haben meinen ganzen Respekt und ich unterstütze sie gerne, sofern ihre Idee gut ist. Die Idee ist super und zeigt bei der Gestaltung des Kalenders die gesamte Kreativität der Hofdiener des "Prinzen Apfel".


Jede Seite des Büchleins ist überaus witzig kreiert. Fantasievolle Figuren belustigen den Betrachter auf den farblich hübsch gestalteten Seiten. Die Tage schenken durch ihre ungewöhnliche Anordnung zusätzlich gute Laune. Für kleine Notizen ist genügend Platz. Auf je einer Doppelseite ist Raum für die Eintragungen einer Woche.

Auf den letzten Seiten ist weiterer Raum für zusätzliche Notizen geschaffen worden und man hat Gelegenheit auf zwei Seiten Geburtstage einzutragen. Ganz zum Schluss sind die Kalenderwochen für den schnellen Überblick aufnotiert.




Ein hübsches Geschenk, nicht nur für junge Leute.
Empfehlenswert.





Da das Büchlein keine ISBNR hat, verlinke ich auf die Seiten der Prinzen http://prinzapfel.com/wordpress/kontakt.

Rezension : Magie der Bilder- Das Magnum Archiv

Vor mir liegt ein hochwertiges Fotokalenderbuch, das 365 hervorragende Bilder enthält. Der Präsident of Magnum Photos, Jonas Bendiksen, hat diese Bilder zusammengestellt, die den Leser durch das ganze Jahr begleiten sollen. Einige Bilder des Kalenders zählen zu den Ikonen der Kulturgeschichte, andere sind selten veröffentlicht worden. Einige der Fotos sind aus jüngster Zeit, andere sind Dokumente der Vergangenheit.

Schlägt man die Seiten auf, ist die linke Seite jeweils fast leer und insofern für Eintragungen gedacht. Man kann unten stets die Tage eines Monats lesen und sieht den konkreten Tag fettgedruckt. Unmittelbar darüber wird der Name des Fotografen, sowie der Ort, das Land und das Jahr genannt, an bzw. in dem das Foto entstanden ist. Im Buch enthalten sind farbige, aber auch Schwarz-Weiß-Fotos.

Blättere ich zum 31.Januar, sehe ich ein Schwarz-Weiß-Foto von W.Eugene Smith aus dem Jahre 1955. Es ist Nacht, eine Sommernacht, wie die Blumen zeigen, die im Vordergrund der Böschung abgelichtet sind, auf der ein Auto parkt. Rechts vom Auto beginnt ein Waldstück. Ein Briefkasten sowie ein Straßenschild, auf dem das Wort "Dream" zu lesen ist, sieht man ebenfalls im Vordergrund und beginnt zu überlegen, welche Geschichte am besten zu diesem Foto passt. In meinen Augen harmoniert eine Liebesgeschichte eher mit dem Motiv als eine Kriminalstory. Wir schreiben das Jahr 1955. In der lauen Nacht wird im Gebüsch ein Kind gezeugt. Dieses Kind wird im Frühling des nächsten Jahres 55 Jahre alt sein. Ob es den Träumen seiner sich damals liebenden Eltern gerecht geworden ist, wissen nur diese allein.

Besonders gut gefällt mir ein Schwarz-Weiß-Bild , das Cornell Capa 1973 in Honduras aufnahm. Es zeigt Baumwollpflücker, darunter ein kleines Mädchen, das die weiche Baumwolle, wie ein Kücken in der Hand zärtlich streichelt. Ein Foto von Peter Marlow, aufgenommen in Kawayu, Präfektur Hokkaido, Japan, 1988, zeigt eine undurchsichtige Nebellandschaft und hier einen kleinen Ausschnitt eines See, aus dem zwei nackte Füße herausluken. Ist hier ein Mensch ertrunken oder ist nur ein Spaßvogel unter Wasser gegangen, um alsbald wieder putzmunter aufzutauchen und sich über seinen Scherz zu freuen?

Ein Foto aus dem Jahre 1958 von Bruce Davidson, aufgenommen in New York, USA zeigt zwei Liebende auf der Rückbank eines Autos. Dies ist ein typisches Bild aus Zeiten, in denen junge Menschen keine Gelegenheit erhielten, ihre Liebe in einem breiten französischen Bett ausleben zu können.

Gelungen auch ist das Foto von Inge Morath, das fröhlich tanzenden Irakerinnen zeigt und das in der Nähe von Catesiphon 1958 aufgenommen wurde. Männer und Kinder schauen den beiden Tänzerinnen zu, klatschen im Takt und bekunden Lebensfreude.




Olivia Arthur hat in London im Jahre 2008 eine Frau im Leopardenmantel abgelichtet. Ich vermute es handelt sich bei diesem Pelz um ein Imitat, weil Mäntel dieser Art heuzutage nicht mehr hergestellt werden dürfen. Die Dame verbirgt verschämt ihr Gesicht unter der Kapuze, vielleicht, weil sie einen solchen Mantel trägt.





Wirklich schön und unendlich liebevoll ist das Motiv von Martine Franck, aufgenommen im Shechen Kloster, Bodnath, Nepal 1996. Ein alter Mönch beugt seinen Kopf, auf dem eine Taube sitzt, leicht zur Seite. Sein Schüler lächelt begeistert, während er einen Zeichenblock in den Händen hält und möglicherweise kurz darauf, das was er sieht, zu Papier bringt.


Wenige Seiten später sieht man ein Kind vor pinkfarbenen Donats stehen. Das Bild hat Martin Parr 2003 in Mexiko aufgenommen. Das Mädchen trägt eine karrierte Schürze und ein geblümtes Kleid. Sein Gesicht wird nicht gezeigt. Das Augenmerk soll wohl auf diese unnatürlich pinkfarbenden Kringel gelegt werden, die für mich ein Symbol der in die Drittländer eindringene US-Warenwelt verkörpert.

Christina Garcia Rodero hat 1999 am Strand von Alicante in Spanien zwei Liebende aufgenommen. Diese erinnern mich an das Liebespaar von Magritte, weil die Köpfe in Tücher gehüllt sind, während sie sich küssend aneinander schmiegen. Erst, wenn man genau hinsieht, bemerkt man, dass es sich bei diesen Liebenden um zwei Männer handelt.

Ein extrem witziges Bild hat Thomas Hoepker 1962 bei den Pyramiden von Giseh aufgenommen. Alte Engländerinnen, die ich selbst meinem schlimmsten Feind nicht an den Hals wünschen würde, sitzen auf Kamelen und fühlen sich ganz als Kolonialherrinnen. Alptraumhaft.

Eines der schönsten Bilder entstand in Barcelona 1959, das dort von Burt Glinn realisiert wurde. Man hat den Eindruck das Mädchen schaukelt höher als die Kirchtürme in der Ferne in den Himmel aufragen.


Peter Marlow hat 2003 in London zwischen den Häuserzeilen einen Sonnenuntergang aufgenommen. Man sieht, dass die Menschen von diesem Ereignis fasziniert sind. Ich bin bei Bildern, die Sonnenuntergänge zeigen, immer ein wenig skeptisch, weil sie sie nicht selten kitschig erscheinen. Hier ist es anders. Nofretete wäre begeistert gewesen und das zu Recht.




Dieser Kalender wird all jene begeistern, die Freude an Fotokunst haben.


Bilder: Mit freundlicher Genehmigung des Prestel Verlages


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Rezension: Heute ist ein guter Tag, weil- Pierre Franckh

Dieses kleine Tagebuch besitze ich erst seit gestern, aber ich habe schon im Freundeskreis für das Büchlein geworben, weil es psychologisch gesehen ein echter Hammer ist.

Pierre Franckh erklärt auf den ersten 25. Seiten, wie man dieses Büchlein zu seinem ganz persönlichen Glückstagebüchlein machen kann.

Das Buch, das ab Seite 25 beinahe ausschließlich nur halbleere Blätter enthält, beginnt immer mit den gleichen Worten: "Heute ist ein guter Tag, weil..." Diesen Satz soll man jeden Tag zu Ende führen und beobachten, wie es einem dabei geht. Der Autor verspricht: "Je öfter du in dieses Tagebuch schreibst, umso schneller wird sich die Fülle in deinem Leben vermehren."

Durch dieses "Heute ist ein guter Tag, weil...", lernt man das Augenmerk auf die guten Ereignisse zu lenken, die an jedem Tag geschehen.

Franckh macht unmissverständlich klar, dass der ständige Blick auf unseren Mangel uns den Blick auf unseren Reichtum verstellt.

Je häufiger man dieses Ritual macht, um so mehr soll man die Dinge, die einem zuarbeiten, erkennen. Es geht darum, die eigene Schwingungsfrequenz zu erhöhen und dadurch mehr positive Energie zu erhalten. Durch das Gesetz der Anziehung soll auf diese Weise immer mehr Wundervolles in unser Leben treten. Der Autor betont, dass positive Gedanken eine höhere Schwingungsenergie haben als negative. Das kann ich bestätigen.

Franckh sagt zu Recht, dass wir dann, wenn wir den Respekt für uns selbst verloren haben, keine Liebe oder Freude für andere mehr empfinden können. Es stimmt auch, dass dies, was wir tief in uns denken, sich in unserem Äußeren niederschlägt. "Alle unsere inneren Überzeugungen zeigen sich unweigerlich in der sichtbaren Welt der Materie."(Zitat: S.11) Allerdings wirkt das Gesetz der Resonanz nicht nur von innen nach außen, sondern auch im umgekehrten Sinne.

Ich stimme dem Autor zu, wenn er sagt: "Lobe andere, erkenne ihre Sehnsucht, ihre Leistung, ihren unermüdlichen Kampf und sage ihnen, wie sehr du dies gerade wertschätzt- und dein Leben wird sich leichter anfühlen." Genau dieses Denken führt bei mir dazu, dass ich nur die Bücher rezensiere, die ich loben kann.

Dass bei demjenigen, der dankbar ist, weit seltener negative Verhaltensmuster Platz nehmen können als bei undankbaren Menschen, leuchtet jedem ein und dass allein schon die Erinnerung an glückliche Stunden glücklich macht, ist eine frohe Botschaft.

Der Hang zum Perfektionismus zählt übrigens zu den Selbstverhindererungsprogrammen. Aufgrund dieses fatalen Hangs bleiben manche Menschen in einem Bewertungssystem gefangen, dass sie dazu motiviert, alles zu kritisieren, zu klassifizieren und zu vergleichen, (vgl.:S.16). Auf diese Weise vergiften sich diese Menschen selbst und fühlen sich am Ende sogar vom Leben benachteiligt. Der Autor zeigt, wie man aus diesem negativen Kreislauf wieder heraus gelangt. Dabei findet man im Büchlein immer wieder Tipps und Anregungen, denen es sich lohnt nachzugehen. Auf den Seiten 18-20 wird genau erklärt, wie man das persönliche Glückstagebuch nutzt.

Ein Buch, das jeder besitzen und von dem jeder Gebrauch machen sollte.
Das rezensierte Produkt ist überall im Handel erhältlich.


Rezension: Du bist ein Geschenk für die Welt- Thich Nhat Hanh- Achtsam leben jeden Tag.

Der Autor dieses Buches ist der 1926 in Vietnam geborene Mönch, Zen-Meister, Dichter und Friedenaktivist Thich Nhat Hanh. Er gründete die Van Hanh Universität für Buddhismus in Saigon und lehrte an der Columbia Universität als auch an der Sorbonne.

Die zauberhaften Fotos und kleinen philosophischen Texte sollen den Leser durch alle 52 Wochen des Jahres begleiten. Für jede Woche wird jeweils ein Bild und ein Text zur Verfügung gestellt.

Das Vorwort zum Buch hat Schwester Annabel verfasst. Sie ist Dekanin am "Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus" in Waldbröhl. Eine Kalligraphie des Institutes lautet: "Aus dem Schlamm von Diskriminierung und Fanatismus lassen wir den Lotos der Integration und Toleranz wachsen."

Das Buch beginnt mit einem schönen Blick aufs Meer. Ein leerer Stuhl wartet darauf, dass dort jemand Platz nimmt und man liest auf der rechten Ecke die Worte: "Jeder Moment ist eine Chance für uns, Frieden mit der Welt zu schließen."

Man liest auf der nächsten Seite, die das Anlitz einer sehr alten Asiatin zeigt weiter, dass man das Gesicht eines Kindes betrachten soll. Kinder sind wie wunderschöne Blumen, so der Zen-Meister und nur dann, wenn wir uns überwältigen lassen vom Ärger, der Traurigkeit, Enttäuschung und den Sorgen verlieren wir unsere Frische, unser Blumen-Sein. Die Achtsamkeit allerdings kann uns helfen, sie zu bewahren. Sieht man sich die Fotos des 84 jährigen Mannes an, wird klar, dass es möglich ist, immer die ewige Jugend auszustrahlen. Sie ist ein Geisteszustand, der erreichbar ist, wenn man sich gedanklich stets im Jetzt aufhält.

Der Mönch lehrt den Leser, dass immer dann, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind, wir auch mit anderen im Frieden sein können. Hierzu benötigen wir innere Stille. Zu dieser gelangen wir, wenn wir uns selbst visualisieren als stilles, klares Wasser, das ganz ruhig und friedlich ist.

Um seine Frische bewahren zu können, soll man lernen, fünf oder 30 Minuten in Meditation zu sitzen und zwar in Leichtigkeit und Freude.

In diesem Buch sieht man immer wieder Blumen blühen und erfährt, dass wir unser Leid umarmen sollen, um auf diese Weise über es hinauszuwachsen. Wer sein Leben jeden Augenblick ganz tief lebt, für den wird es schließlich zum Gebet.

Jeder Text und jede Sentenz beinhaltet tiefe Wahrheiten, über die es sich nachzudenken lohnt. Achtsamkeit, Mitgefühl, Liebe und innere Freiheit sind die Hauptthemen, die den Leser durch das Jahr begleiten.

In der 47. Kalenderwoche, in der wir uns derzeit befinden, kann man ein kleines Boot auf dem Meer bewundern und dabei folgenden Text und nachstehende Sentenz lesen:

"Wenn ein Tier sich im Wald verletzt, dann sucht es sich einen Platz, wo es sich niederlegen kann, und dort ruht es sich viele Tage lang aus. Es ist nicht an Futter oder etwas anderem interessiert. Es ruht nur und erfährt die Heilung, die es braucht. Wenn wir Menschen zu sehr gestresst sind, dann gehen wir vielleicht in die Apotheke und kaufen uns Pillen, aber wir hören nicht auf in unseren Tun."

"Sich auszuruhen ist die Voraussetzung für Heilung."

Ein Buch eines sehr weisen Menschen, das ich gerne empfehle.
Das rezensierte Produkt ist überall im Handel erhältlich.

Rezensionion: Adventskalender

"Wo zwanzig Teufel sind, da sind auch hundert Engel" (Martin Luther)

Im letzten Jahr rezensierte ich einen hübschen Adventskalender mit Schokoladeninhalt. Auf Schokolade möchte ich dieses Jahr verzichten. Deshalb rezensiere ich dieses Mal einen Kalender, der mit einem vorweihnachtlichen Motiv des Künstlers Uwe Appold aufwartet. Hinter den Türchen verbirgt sich also nichts für den Gaumen, sondern etwas für den Verstand oder sagen wir besser etwas zum Nachdenken.

Das Motiv des Kalenders interpretiert eines der sieben "Ich- bin-Worte" aus dem Johannesevangelium. "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Das Orange in der Mitte gilt in der Farbsymbolik als die Farbe der Freude und des Festes. Die lila Farbe in den Seitenflügeln ist die liturgische Farbe der Adventszeit.


Auf der Rückseite des Kalenders erläutert Appold seine Kalendergestaltung ausführlich. Der Künstler, zu dessen Vita man auf der Rückseite des Kalenders ebenfalls Einiges erfährt, lebt derzeit in Flensburg.


Um Sie neugierig auf den Kalendertürcheninhalt zu machen, öffne ich zwei der Türchen. "Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen."(Meister Eckart)


Diese Sentenz von Meister Eckart kannte ich so noch nicht, sondern nur etwas abgewandelt in Hermann Hesses "Stufen". Der Nobelpreisträger hat sich demnach in seinem Gedicht auf Meister Eckart bezogen und ihm auf diese Weise die Ehre erwiesen.


Auf der Rückseite des Kalenders erfährt man, dass in jedem Türchen ein inspirierender Text zu finden ist.


Ich habe ein weiteres Türchen geöffnet, um eine Sentenz für die Kopfzeile zu haben.


Ein schöner Adventskalender. Empfehlenswert.



Das rezensierte Produkt ist überall im Handel erhältlich.



Rezension: Die schönsten Bibliotheken der Welt 2011

Von allen Kalendern, die ich in diesem Herbst rezensiert habe, sind diese Kalenderbilder wohl mit die hochwertigsten. Den Kalender werde ich in meine Bibliothek hängen und zwar gleich nachdem ich ihn rezensiert habe. Für Liebhaber schöner Bücher sind die Motive eine wahre Freude.

Der Rückseite des Kalenders kann man entnehmen, dass die Abbildungen dem Buch "Die schönsten Bibliotheken der Welt" von Guillaume de Laubier und Jaques Bosser entnommen sind. De Laubier zeigt die Welt der Bücher auf 12 Kalenderblättern, zeigt die besonderen Orte, in denen das Wissen der Menschheit seit Jahrhunderten aufbewahrt ist.

Zwei der Bibliotheken habe ich bereits besucht und war überwältigt von deren Innenleben. Auf eine der Bibliotheken komme ich noch zu sprechen.

Auf den Kalenderblättern sind folgende Motive zu sehen:
-Österreichische Nationalbibliothek, Wien, Österreich
-Bibliothek des königlichen Klosters Escorial, San Lorenzo de El Escorial, Spanien
-Tschechische Nationalbibliothek, Prag, Tschechische Republik
-Bibliothek des Nationalpalasts von Mafra, Portugal--Bibliothek der Benediktinerabtei Admont, Admont, Österreich
-Russische Nationalbibliothek, Sankt Petersburg, Russland
-Klosterbibliothek von Sankt Gallen, Sankt Gallen, Schweiz
-Atheaneum, Boston, USA
-Bücherkabinett des Herzogs von Aumale, Chantilly, Frankreich

-Bibliothek der Benediktinerabtei Metten, Deutschland
-Wren-Bibliothek des Trinity College, Cambridge, Großbritanien
-Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Weimar, Deutschland-

Sie sehen auf den Bildern nicht nur alte Bücher, nein auch berühmte Gemälde, zauberhafte Deckenfresken, alten Globen, Büsten, Plastiken, kostbare Teppiche, Schränke mit wertvollen Handschriften, Regalfluchten und anderes mehr.

Die "Herzogin Anna Amalia Bibliothek" in Weimar habe ich schon mehrfach besucht und mich dort in die Büste des jungen Goethe - er erinnert in seiner Schönheit an Apoll - verliebt. Mein größte Wunsch wäre, eine Nacht alleine in dieser Bibliothek zu verbringen und für Momente, Zugang zu den Seelen einiger längst verstorbener Besucher dort zu erhalten. Allen voran natürlich Goethe.:-))

Die Kalendertage sind gut lesbar am unteren Ende der Kalenderblätter angebracht.

Das Produkt ist überall im Handel oder unter http://www.teneues.com/ erhältlich.

Rezension: Margritte 2011



"Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand." (Plutarch), 18. Oktober 2010


Dieser Kalender wird für dieses Jahr nun endgültig der letzte Jahreskalender für 2011 sein, den ich rezensiere. Gesehen habe ich ihn erstmals auf der Frankfurter Buchmesse. Der Kalender enthält 12 Kalenderbilder des belgischen Malers René Magritte (1898-1967), der zu meinen Lieblingsmalern zählt.


Folgende Motive kann man bewundern:






Golconda
Die durchbohrte Zeit
Das Pyrenäenschloss
Blankovollmacht
Das rote Modell
Die Liebenden
Die verbotene Reproduktion
Der Sohn des Mannes
Die unerwartete Antwort
Schwarze Magie
Die Traumdeutung
Der Mann aus dem Meer

Magritte ist neben Max Ernst und Dali der bedeutendste Maler des veristischen Surrealismus. Seine gesichtslosen Bilder faszinieren mich immer wieder. Die vom Himmel herabschwebenden Bürokraten wirken geradezu wie eine Invasion von Marsmännchen, nur weniger lustig. Sein Gemälde von der durchbohrten Zeit macht er an einer Lokomotive und der Kaminuhr fest. Das Pyrenäenschloss steht auf einem schwebenden Felsen und stürzt ins Meer. Ein Motiv, das eine alte Sage erzählt. Witzig sehen die Füße aus, die zugleich Schuhe sind. Magritte nennt dieses Bild "Das rote Modell". Dieser Begriff erweckt bei mir zunächst andere Assoziationen.

Mein Lieblingsbild sind "Die Liebenden". Sie erinnern mich an "Amor und Psyche" oder auch an virtuell Liebende. Im Grunde ein sehr tragisches Bild, dennoch ist es überaus schön.

"Der Sohn des Mannes" scheint nur an Eva zu denken, symbolisiert durch den Apfel, der den Blick auf unsere unschöne Welt vereitelt. Es ist sicher besser für einen Mann, wenn er sich von Eva oder einer ihrer Töchter, z. B. der schönen Frau auf dem Gemälde "Schwarze Magie" betören lässt, als sich mit den Abgründen des Lebens (zu ihnen gehört der Umgang mit Bürokraten) zu befassen, nicht wahr?

Ich mag die Farben Magrittes. Sein wundervolles Blau, seine Grün- aber auch sein Braun- und Rottöne.

Die Bilder scheinen zunächst leblos, doch das ändert sich, je länger man sie anblickt. Jedes Bild erzählt eine Geschichte und das macht die Motive sehr spannend.

Die Kalendertage sind gut lesbar am unteren Ende angebracht.

"Die Liebenden" werde ich wohl am Ende des kommenden Jahres einrahmen und verschenken.

Das Produkt ist überall im Handel oder unter http://www.teneues.com/ erhältlich.







Rezension:Porsche Different Moods (Kalender)

Mein alter Studienfreund Jochen, unser Anwalt, fährt seit Jahrzehnten Porsche, nicht der Selbstdarstellung wegen, sondern, weil er ein Porschliebhaber ist, der jede freie Minute an seinen Autos herumschraubt und deren Innenleben ganz genau kennt. Das Porschebuch das ich letztes Jahr rezensiert habe, war natürlich für ihn und der Kalender, den ich heute rezensiere, werde ich ihm auch schenken. Die Bilder werden ihn entzücken. Ich selbst finde, dass Porsche mit Abstand die schönsten Autos in unserem Land baut.

Den Kalender sah ich auf der Messe bei teNeues und entschied mich dazu, neben diesem - entgegen meinem ursprünglichen Wollen- noch zwei weitere Kalender zu rezensieren. Die Schönheit dieser drei Kalender muss ich Dritten mitteilen, alles andere wäre unfair. Die traumhaften Fotos für den Porschekalender hat übrigens das Fotostudio Frank M. Orel realisiert.

Der Porschekalender ist oberedel. Zu sehen sind ein gelber Porsche Carrera GT (Januar), der auf dem hellgrauen Hintergrund noch schnittiger erscheint, ein superschöner silberner Mathé-Porsche "Fetzenflieger" (Februar) von vorn abgelichtet, ein roter Porsche 911 Carrera (993) (März) von hinten aufgenommen, ein traumhafter silberfarbener Porsche 917 PA Spyder (April), ein silberfarbener Porsche 918 Spyder (Mai), dieses Cabrio ist die Wucht. Durch die rosa Schrift "The Future ist now" erhält das Foto das gewisse Etwas. Zu sehen sind weiter ein silberner Porsche GT 2 -Porsche GT3 RS (Juni), ein wunderschöner silberner Porsche 356 B 1600 GS Carrera GTL GTL Abarth (Juli), der von der Seite aufgenommen wurde, ein silberner Porsche 906 Carrera 6 (August), von dem man glaubt er hebe jeden Augenblick ab, aufgrund der geöffneten Flügeltüren, ein grüner uralter Porsche Prototyp 754 T7 (September) ein maisgelber Porsche Carrera GT (Oktober) von der Seite abgelichtet auf schwarzem Hintergrund, ein silberner Porsche Rometsch-Spyder (November) von oben fotografiert und ein gelber, fast orangefarben erscheinender Porsche Carrera GT (Dezember), dessen Kurven wirklich sexy sind.

Die Kalendertage sind am unteren Rand jeweils in schwarzer Farbe, gut lesbar, aufnotiert worden.

Die Bilder machen deutlich, dass die Porsche-Fahrzeuge hocherotische Autos sind. Mein erklärter Liebling ist der Porsche 918 Spyder. Es gibt kein schöneres Cabrio.
Das Produkt ist überall im Handel oder unter www.teneues.com erhältlich.

Rezension: Ruhrgebiet- Notizbuch

Seit ich das Buch "Blühendes Ruhrgebiet" Blühendes Ruhrgebiet: Gärten öffnen ihre Pforten gelesen habe, ist mir klar geworden, dass das Ruhrgebiet ein durchaus schönes Reiseziel darstellt. Wer in die Gegend reist und sich Reisenotizen machen möchte, ist mit dem vorliegenden Büchlein gut beraten.

Auf dem Buchdeckel sind Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum abgebildet. Auf der ersten Seite kann man dann aufgrund eines Landkartenausschnittes die Lage der einzelnen Orte des Ruhrgebietes kennenlernen. Auf den letzten Seiten erhält man brauchbare Infos, so etwa Telefonnummern zu Taxis in Essen und Dortmund und dem Fremdenverkehrsbüro, sowie web-Adressen im Ruhrgebiet bezüglich Kultur, Museen und Sehenswürdigkeiten etc. Auf der letzten Seite schließlich befindet sich in einer Lasche ein Linienplan für den Schnellverkehr. Die Lasche eignet sich bestens dazu, um Quittungen und andere Belege während der Reise unterzubringen. Mittels eines befestigten Gummibandes lässt sich das Buch gut verschließen.


Ansonsten besteht das Buch aus leeren, linierten Blättern, die darauf warten beschrieben zu werden.
Was spricht dagegen, sich Notizen im Grugapark in Essen zu machen, beispielsweise im Herbst, wenn die Gräser sich im Wind neigen und die Blätter ihr Farbenkleid wechseln und viele Stauden sich goldgelb in den Winterschlaf verabschieden?


Stellen Sie sich vor, Sie reisen nach Dortmund ins Deutsche Rosarium, schreiben dort in das Büchlein Ihre Beobachtungen auf dem 1,5 km langen Rosenweg auf und machen sich weitere Notizen in der Bibliothek im Rosarium, die immerhin 1 300 Bücher rund um Rosen umfasst.


Hatte Böll nicht Recht als er sagte "Das Ruhrgebiet will entdeckt sein"?



Rezension- Amsterdam- Reisenotizbuch

"Die längste Reise ist die Reise nach innen" (Hammarskjold)
Am Messestand von teNeues auf der Frankfurter Buchmesse entdeckte ich dieses Reisenotizbuch, das mich auf Anhieb begeisterte. Auf dem Buchdeckel sind Sehenswürdigkeiten von Amsterdam abgebildet, auch eine kleine Windmühle, Holzschuhe, Tulpen, Ansichtskarten niederländische Briefmarken, eine Frau in alter holländischer Tracht und ein Fahrrad.

Ich erinnerte mich beim Anblick diese Amsterdam-Impressionen an meiner Fahrradtour von Mainz in die niederländische Hauptstadt als junge Studentin im Jahre 1977 und daran, wie ich in eine rote Kladde von "CriCri" eifrig Reisenotizen eintrug.


Dieses teNeues Reisenotizbuch ist ungleich besser, weil auf den ersten beiden Seiten ein Stadtplan von Amsterdam darauf wartet, gelesen zu werden und auf den letzten Seiten eine Landkarte von den Niederlanden studiert werden kann. Eine gute Stadtkarte hätte mir damals geholfen, schneller ins Zentrum vorzudringen und nicht als erstes im Rotlichtviertel zu landen.:-((


Auf den letzten Seiten finden sich wichtige Infos, so etwa die Telefonnummer des Flughafens, Telefonnummer für Taxis, für die Touristeninformation, für Notfälle und web-Adressen, um Näheres darüber zu erfahren, wo man in der Stadt ausgehen und welche Sehenswürdigkeiten, Museen aber auch Unterkünfte man ansteuern kann.


Ansonsten besteht das Büchlein aus leeren, linierten Blättern. Sie reichen aus, um Wochenendeindrücke aufzunotieren.


Die Stadt ist übrigens wirklich eine Reise wert. Das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum sind ein Muss für jeden Kunstbegeisterten.


Ich werde demnächst sieben weitere solcher Reisebüchlein rezensieren, weil ich mich sofort in diese verliebt habe. Sehr praktisch ist das Gummiband mittels dem man die Büchlein jeweils verschließen kann. Jetzt, wo ich die Bücher besitze, wird sich sicher auch ein Weg ergeben, die fokussierten Punkte zu bereisen. Am Willen soll es nicht fehlen:-))